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Zur Geschichte des Instituts


Von Wolfgang Duchkowitsch

Die folgende Darstellung konzentriert sich auf markante Abschnitte und Zäsuren der Geschichte des Instituts von der offiziellen Errichtung im Mai 1942 bis zur Transformation der Zeitungswissenschaft in die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft anfangs der 70er Jahre, ergänzt um die Skizzierung einiger Faktoren für den danach aufblühenden Wissenschaftsbetrieb. Insgesamt versteht sich der Blick zurück als Verbindung von Personen- und Strukturgeschichte. Aufgaben und Funktionen des Instituts während des "Dritten Reichs" werden in Relation zu Geschehen während späterer Generationen deshalb intensiver ausgeleuchtet, um die ideologisch genormte Ausrichtung nicht "gnädig" in einer Schublade mit der Aufschrift "Dunkle Zeit" zu versenken. Anschließend werden die Gründe für den Neustart des Instituts im Sommersemester 1946, ferner die Lehrveranstaltungsangebote in der Nachkriegszeit und in der beginnenden Phase des "Wirtschaftswunders" sowie die über 20 Jahre hindurch währende Misere in der Leitung des Instituts aufgezeigt. Mit Hinweisen auf die geistige Neupositionierung des Instituts, die nach der Konsolidierung der Leitung geboten war, und einem Aufriss sphärischer Bedingungen und großer Herausforderungen an das wissenschaftliche wie auch nichtwissenschaftliche Personal ab Mitte der 80er Jahre klingt die Rückschau auf den wechselvollen Weg des Instituts aus.

Zur Geschichte des Instituts haben Wolfgang Duchkowitsch und Hannes Haas im Band Reflexive Innensichten aus der Universität (hrsg. von Karl Anton Fröschl et al.) den Beitrag "Die Überwindung vieler schwerer Bürden in langer Zeit – Kennzeichen des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft" verfasst.


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Zeitungswissenschaft genoss an der Universität Wien vor dem "Anschluss" 1938 nur ephemere Bedeutung. Während in Deutschland in den 20er und 30er Jahren nach und nach an mehreren Universitäten derartige Institute errichtet wurden, ausgehend von der Gründung des Instituts für Zeitungswissenschaft in Leipzig (1916), gelangte die Universität Wien auf institutioneller Ebene zu keiner wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem "Zeitungswesen". Zum Repertoire ihrer Lehrveranstaltungen zählten bloß zeitungskundige Kollegien, die Wilhelm Bauer, ein deutschnational ausgerichteter Historiker für Neuere Geschichte, in unregelmäßigen Abständen anbot.


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Den entscheidenden Impuls für die Gründung eines zeitungswissenschaftlichen Instituts an der Universität Wien schuf der Präsident des "Deutschen zeitungswissenschaftlichen Verbandes" (DZV) Walther Heide nur wenige Wochen nach dem "Anschluss". Sein Plan fand sowohl bei Goebbels wie auch beim Reichspressechef Otto Dietrich großes Gefallen. Im Auftrag Goebbels ließ er die im Juni 1938 unter kommissarische Verwaltung gefallenen Räumlichkeiten des aus rassischen Gründen geschlossenen Verlages C. Barth in der Heßgasse 7, nur unweit entfernt vom Universitätsgebäude, für den Einzug des Instituts bereitstellen. Goebbels genehmigte im Rahmen weiterer Vorbereitungen ein eigenes Budget, das treuhänderisch vom DZV verwaltet wurde. Das Professorenkollegium der Universität begegnete der geplanten Gründung bloß aus zwei Gründen reserviert: Das Institut dürfe weder durch eine einseitige materielle Begünstigung noch durch eine "Verbilligung des Doktorats" eine Sonderstellung einnehmen.

Die räumliche Einrichtung des Instituts war schnell abgeschlossen, nicht aber die personelle Ausstattung. Ende 1939 verfügte das Institut mit Wilmont Haacke zwar über einen Assistenten, der Vorstandsposten blieb jedoch vakant, auch wenn es an Bewerbern keineswegs gefehlt hatte. Die Suche nach einem geeigneten Leiter dauerte bis Ende 1941. Sie schloss mit der Betrauung von Karl O. Kurth ab, geboren 1910 in einer sächsischen Kleinstadt, im Alter von 19 Jahren der SA und der NSDAP beigetreten, "Intimus" von Heide, Geschäftsführer des DZV und kurzzeitig Leiter des Instituts für Zeitungswissenschaft an der Universität Königsberg. Die Eröffnung des Instituts am 7. Mai 1942 wurde als weitere Eroberung einer deutschen Universität hochkarätig gefeiert: Wien sei an die Seite der größtenteils schon vor dem Zweiten Weltkrieg eingerichteten zeitungswissenschaftlichen Institute bzw. Abteilungen in Berlin, Hamburg, München, Münster, Heidelberg, Freiburg, Köln, Königsberg, Nürnberg und Prag getreten.

Heide sah die Spezialaufgabe des Instituts darin, Anziehungsort für die Zeitungswissenschaft des europäischen Südostens zu werden. Eine Idee, sekundiert von der frisch installierten Südostabteilung der Nationalbibliothek sowie von der „Union Nationaler Journalistenverbände“ mit dem Sitz in Wien, die mit der Erforschung der Südostpresse beauftragt war. Drei Garanten somit für den Gedanken, die historische Rolle Österreichs im südosteuropäischen Raum aufzugreifen, die erworbenen Kenntnisse über diesen Raum zu nutzen und Wien zum geistigen "Ausfallstor" nach Südosten herauszubilden. Kurth, der Zeitungswissenschaft auf die von ihm mitbegründete Nachrichtenlehre reduzierte, stellte das Institut mit seinen Publikationen in den Dienst des totalen Kriegs. Ebenbürtig dazu wurde die studentische Jugend erzogen und an die "führende", "kämpfende" Leistung des Fachs in Wien herangeführt. Veröffentlichungen von Studierenden in der Wiener Tagespresse dokumentieren den Erfolg dieser Indoktrination. Im Oktober 1943 tauschte Kurth den Katheder mit dem Waffenrock. Er meldete sich freiwillig zur Wehrmacht. Von diesem Zeitpunkt an ging der Betrieb des Instituts nur mehr behelfsmäßig voran, doch ersetzten Studierende, deren Zahl kriegsbedingt vom Höchststand 162 auf knapp über 100 im Wintersemester 1944/45 gesunken war, in Arbeitsgemeinschaften die ideologische Funktion des Instituts bis zum Kriegsende. Im Sommersemester 1945 belief sich die Zahl der Studierenden auf nur mehr 52. Unter diesen befanden sich mehrheitlich Männer.


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Kurth wurde nach Kriegsende von der Universität relegiert. Marianne Pig, verehelichte Lunzer-Lindhausen, Assistentin am Institut seit 1943, konnte als einziges nationalsozialistisch nicht belastetes Mitglied verbleiben. Sie kümmerte sich in der Schutt- und Trümmerzeit um den materiellen Fortbestand des existenzbedrohten Instituts. Für die neue geistige Ausrichtung des Instituts sorgt die Fakultät im Dezember 1945. Sie plädierte für den Fortbestand aus Sicht der wissenschaftlichen Forschung wie aus Sicht des Staatsinteresses. Es sei nämlich nur ein "solide unterbautes" Zeitungswesen fähig, den „Staatsgedanken in die breite Öffentlichkeit“ zu tragen. Konträr zu der vom früheren Institutsdirektor geübten Arbeitsweise soll aber nicht Aktualität zum Ausgangspunkt der Lehre gewählt werden. Vielmehr soll die wissenschaftliche Darstellung des Zeitungswesens „vornehmste“ Grundlage der Ausbildung sein. Zum Institutsleiter wurde im März 1946 Eduard Ludwig mit gleichzeitiger Ernennung zum Honorarprofessor bestellt. Er war vor dem "Anschluss" als Präsident der "Österreichischen Gesellschaft für Zeitungskunde" tätig. Mit dieser Entscheidung wurde personell ein Anschluss an die im Rahmen dieser Gesellschaft etabliert gewesene „Akademie der Presse“ getroffen, so als wäre die nationalsozialistische Penetration der Zeitungswissenschaft am Wiener Institut bloß ein unliebsames, nebensächliches Zwischenspiel gewesen.

Ludwig, Abgeordneter der Österreichischen Volkspartei zum Österreichischen Nationalrat bis 1949, stand dem Institut bis 1958 vor. Während dieser Ära der zweiten Generation gewann das Institut keine wissenschaftliche Profilierung. Sein Betrieb galt mitsamt einer Akzentuierung der Pressehistorie und Geschichte der öffentlichen Meinung in der Tradition von Bauer und einer Beachtung nationaler und internationaler pressepolitischer Entwicklungen der Ausbildung zum Journalismus. Zur Optimierung der Lehrziele in aktueller wie demokratiepolitischer Hinsicht waren Englisch und Französisch als Pflichtfächer eingerichtet. Sie fielen erst im Jahr vor der Unterzeichnung des Staatsvertrags aus dem Lehrprogramm. In der zweiten Hälfte der 50er Jahre reagierte das Institut auf den einsetzenden ökonomischen Aufschwung durch Einbeziehung der Markt- und Meinungsforschung sowie der Werbung in die Lehre, vermittelt durch externe Lehrbeauftragte wie schon davor und weiterhin im Praxisfeld Journalismus. Die interne Lehre, vermittelt durch Lunzer und Kurt Paupié, der Zeitungswissenschaft in der Nachkriegszeit neben seiner Arbeit als Journalist studiert hatte und zunächst eine Stelle als Hilfsassistent bekleidete, blieb mehrheitlich traditionellen Obliegenheiten der Zeitungswissenschaft verhaftet.


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Nach dem Abgang von Ludwig kamen weder Lunzer noch Paupié für die Institutsleitung in Betracht. Lunzer war zwar seit 1956 habilitiert, konnte in der "Männerwelt" der Universität aber nicht reüssieren. Paupié kam deshalb nicht in Frage, weil sein Habilitationsverfahren noch in Schwebe war. Seine Habilitationsschrift lag 1956 vor, war aber mit dem Vermerk zurückgestellt worden, es sei eine neuerliche Behandlung seines Ansuchens um Erteilung der Venia erst nach Vorlage weiterer gedruckter Arbeiten möglich. Dies gelang ihm 1960 mit der Publikation des ersten Bandes seine "Handbuchs der österreichischen Pressegeschichte 1848-1959". Seine Ernte bestand damals in der Pragmatisierung. Denn die Universität hatte schon 1958 beschlossen, das Institut unter kommissarische Verwaltung zu stellen. Mit der Funktion eines kommissarischen Leiters waren zunächst der Historiker Heinrich Benedikt und dann der Orientalist Herbert Duda betraut. Diese Bevormundung währte zehn Jahre, akzentuiert durch die Einschätzung von Duda, Zeitungswissenschaft sei nicht anderes als eine historische Hilfswissenschaft.


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1968 kreuzten sich die Lebenswege von Paupié und Kurth, der nach mehrjähriger Tätigkeit für Heimatvertriebene zum Hilfsreferenten des Lektorats "Auslandspresse" im Presse- und Informationszentrum des Bundesministeriums für Verteidigung in der BRD aufgestiegen war. Beide bewarben sich um die neu geschaffene Lehrkanzel für Zeitungswissenschaft. Die Berufungskommission reihte sie "primo et aequo loco", ohne die Tätigkeit von Kurth am Institut während des "Dritten Reichs" aufzugreifen.

Der Mitbewerberin Lunzer wurde beschieden, sie sei eine "ausgezeichnete Lehrkraft", habe aber seit ihrer 1954 eingereichten Habilitationsschrift kaum nennenswerte Publikationen hervorgebracht, woran "familiäre Schicksalsschläge" schuld seien. Kurth schaffte es nicht, an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückzukehren. Denn im zweiten Verfahrensschritt räumte die Kommission Paupié den Vorzug mit folgender Begründung ein: Für ihn spricht der 1966 veröffentlichte zweite Band seines "Handbuchs der österreichischen Pressegeschichte 1848-1959", dessen Wert vor allem aus der vorgelegten Rezension von Haacke ersichtlich sei. Just von ihm also, der 1942 als Assistent eine mit wüsten Injurien versehene Abhandlung des Wiener jüdischen Feuilletons für das von Heide herausgegebene "Handbuch der Zeitungswissenschaft" abgeliefert hatte, von der er sich nie distanzierte. Schloss sich so vielleicht ein kleiner Kreis zu Paupié, der seine Vergangenheit als illegales Mitglied der HJ ab Mitte der 30er Jahre und der SA ab 1. Jänner 1938 sowie danach als Mitglied der NSDAP bei seiner Bewerbung um eine Assistentenstelle 1950 eidesstattlich geleugnet hatte, wovon seine unmittelbare Umgebung wusste?

1969 wurde Paupié zum Ordentlichen Professor und Institutsvorstand berufen. Vier Jahre später erfolgte die Ernennung von Lunzer zum Außerordentlichen Universitätsprofessor neuen Typs. Mit Paupié an der Spitze und Lunzer als Stellvertreterin, die deskriptiv Pressegeschichte lehrte, entfernte sich das Institut sukzessiv von der bescheiden konturierten Zeitungswissenschaft. Es steuerte unter dem Eindruck von Innovationen des Fachs in der BRD die Umwandlung in eine sozialwissenschaftlich fundierte Disziplin an. Dessen Vollzug bedeutete die Reflexion von kommunikationswissenschaftlichen Ansätzen und Modellen, des Weiteren von Prinzipien des "Kritischen Rationalismus" und der "Kritischen Theorie" sowie die Reflexion und Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden, insbesondere der quantitativen Inhaltsanalyse, aber auch qualitativer Verfahren im Rahmen von Rezeptionsanalysen. Sichtbar ist dieser Umschwung in Forschungsprojekten und Publikationen von Angehörigen der aufstrebenden, ehrgeizigen dritten Generation des Instituts, die als Assistenten allesamt Paupié zugeordnet waren und in ihm einen Förderer wissenschaftlicher Forschung fanden. Die Gliederung des Instituts in eine theoretische, angewandte und historische Abteilung spiegelt die Konsequenz dieser Entwicklung wider. Fragen nach dem Selbstverständnis unseres Fachs, der Verantwortung unseres Fachs gegenüber der Gesellschaft gewannen zunehmend an Bedeutung. Kooperationen mit dem jungen Schwesterinstitut in Salzburg und mit Nachbardisziplinen sowie auch mit der Kommunikationspraxis wurden vom Projektteam "Medien- und Kommunikationsforschung" am Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gefördert All dies trug Paupié mit. Dennoch hielt Maximilian Gottschlich als ehemaliger Assistent von Paupié im Nachruf auf ihn, verstorben im Dezember 1981, zu Recht fest: "Mit ihm hat das Fach keinen strahlenden und angestrahlten Lehrer verloren."


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Nach dem Tod von Paupié übernahm Lunzer die Leitung des Instituts. In dieser Funktion wusste sie fürsorglich die Lehre und Forschung am Institut zu vertiefen. Ihre eigene Forschung musste sie als Ordinaria etwas zurückstellen.

Den Wiener Frauenzeitschriften und der Frau als Leserin im 18. Jahrhundert sowie der Medienpolitik in der Ersten Republik galten jedoch weiterhin ihre Schwerpunkte. Lunzer hat mit der von ihr mitgelebten Einmündung des Fachs in das Gesamtfeld der Sozialwissenschaft viele Konturierungsmöglichkeiten für Forschungsarbeiten auf dem Weg von der Presse- zur Kommunikationsgeschichte eröffnet. Außerordentlich großes Verdienst erwarb sie, indem sie die Chance wahrnahm, das aus unterschiedlichen Gründen im Gefüge der Fakultät recht mager beschaffen gewesene Image des Instituts nachhaltig zu verbessern.

Nach ihrer Emeritierung übernahm Wolfgang R. Langenbucher im April 1984 das Ordinariat. Er leitete das Institut bis zu seiner Emeritierung Ende September 2006. In seiner Ära, in der das Instituts von den längst schon zu klein gewordenen Räumlichkeiten im Neuen Institutsgebäude (Universitätstraße 7) in ein eigenes Haus in der Schopenhauerstraße übersiedelte, begleitet von der Errichtung der Fachbibliothek, wuchs die Zahl der Studierenden rapid an. Weit über 1.200 MaturantInnen griffen pro Jahr das Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft im Haupt- und Nebenfach auf, als "Modestudium" von der Politik wie auch von der Universität qualifiziert. Ein krasse Falscheinschätzung angesichts des nicht nachlassen wollenden Interesses von Studierenden, das sukzessiv in theoretischer wie auch praxisbezogener Hinsicht ausgebaute Lehrangebot als wissenschaftliche Vorbereitung für den beruflichen Einstieg in ein Segment der Kommunikationsberufe zu nutzen, die sich zunehmend ausfalteten und spezialisierten. Mit dem "Massenansturm" von Studierenden ging eine Verbesserung der personellen Ausstattung des Instituts nur höchst bescheiden voran. So konnte die Betreuung hunderter Abschlussarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen, pro Jahr nur deshalb gedeihen, weil viele Angehörige des Instituts, Professoren, Dozenten und Assistenten, keine Trennlinie zwischen Arbeitszeit und Freizeit zogen. Manche hatten pro Studienjahr 30, manche sogar über 50 Abschlussarbeiten zu begutachten. Möglich waren solche Leistungen wie auch die Leistungen der administrativen Betreuung tausender Studierender – die Höchstzahl betrug an die 7.000 –  aus zwei Gründen: Erstens, weil sich alle MitarbeiterInnen  des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personals mit den gesellschaftlichen Anliegen des Instituts identifizierten und zweitens weil das Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zumindest für die angehenden AbsolventInnen des Instituts eben kein Modestudium bedeutete. 

2006 übernahm Hannes Haas die Leitung des Instituts. Er, der schon während der sechs Jahre davor die Funktion des stellvertretenden Institutsvorstandes eingenommen hatte, stellt in seiner Amtszeit wichtige Weichen (erste Stiftungsprofessur für PR-Forschung, neue Professuren, neues Haus) für die konsequente Weiterentwicklung des Instituts. Ab 2010 leitete Klaus Schönbach, von der Universität Amsterdam kommend, das Institut, das im September 2012 in das neue Haus in der Währinger Straße einzog. Er entfaltete zahlreiche Aktivitäten, um die Forschungsorientierung des Instituts zu stärken, Anschluss an internationale Entwicklungen der kommunikationswissenschaftlichen Lehre und Forschung zu stärken und die Organisation eines der größten kommunikationswissenschaftlichen Institute weltweit weiter zu professionalisieren. Im März 2014 wurde Klaus Schönbach als Vizedekan für Forschung an die Northwestern University im Katar berufen. Mit 1. Februar 2014 hat Jörg Matthes das Amt des Institutsvorstandes übernommen.


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