Maximilian Gottschlich
Geboren 1948 in Wien
Studium der Publizistik, Pädagogik, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien, freiberuflich journalistisch tätig.
- 1971-1974
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. - 1974
Promotion (Prof. Kurt Paupié) - 1974-1981
Univ.-Assistent und Lektor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. - 1981
Habilitation zum Thema "Journalismus und Orientierungsverlust. Grundprobleme öffentlich-kommunikativen Handelns" (Böhlau 1981). - 1983
Berufung zum Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. - 1984
Gastprofessor in den USA (SIU Southern Illinois University) und der BRD (Ludwig Maximilian Universität München). - 1978-1994
Stellvertretender Institutsvorstand - 1994
Gründung und wissenschaftliche Leitung der Europäischen Journalismus Akademie (EJA), Universitätslehrgang zur postgradualen Journalistenausbildung an der Donau-Universität Krems (bis 2000) - 2000
Neugründung in Wien mit neuem Standort am Universitäts-Campus (bis 2005). - 2011
40-jähriges Dienstjubiläum an der Universität Wien - 2013
Übertritt in den Ruhestand, Weiterführung der Vorlesungen "Kommunikations- und Medientheorien" sowie "Kommunikations- und Medienethik". Wieder verstärkte Zuwendung zur Malerei.
- Unter dem Titel Das missbrauchte Leid im Gazakrieg setzt sich Maximilian Gottschlich im Standard vom 27. September 2025 mit dem rasant zunehmenden Antisemitismus in Europa auseinander.
- Keine Rettung in Sicht – Maximilian Gottschlich nahm im "Standard" vom 27. Januar 2025 zur aktuellen politischen Situation in Österreich und zu den Gefahren für die Demokratie durch den Rechtspopulismus Stellung.
- Antisemitismus im Gewand des Anti-Israelismus – Maximilian Gottschlich im Gespräch mit Danielle Spera über die Geschehnisse vom 7. Oktober 2023 und wachsenden Antisemitismus im Gewand des Anti-Israelismus.
- Maximilian Gottschlich schrieb für den "Standard" vom 24. Oktober 2023 einen Kommentar unter dem Titel "Der antisemitische Spin". Der Artikel wurde zudem am 28. Oktober 2023 von mena-watch publiziert.
- Maximilian Gottschlich nahm im "Kurier" vom 05. Februar 2023 zur Frage Stellung, wie Medien mit den rechtspopulistischen Provokationen der FPÖ umgehen sollten.
- Maximilian Gottschlich nahm im "Standard" vom 18. Januar 2023 zum Thema wachsender Informationsmüdigkeit unter Medienkonsumenten Stellung.
- "Die Furche" vom 15. Dezember 2022 veröffentlichte einen aktualisierten Auszug aus dem Nachwort des neuen Buchs von Maximilian Gottschlich: "Bedrohte Humanität. Plädoyer für eine empathische Kommunikationskultur" (Kohlhammer 2022).
- Im gerichtsanhängigen Streit zwischen der Newsgruppe und der Internetplattform "Mena-watch" um die Frage, ob eine Coverstory, die im Magazin News am 15. April 2022 unter dem Titel "Die Psychologie der Macht" erschien und in der der ukrainische Präsident W. Selenskyj in einem Psychoportrait mit Blick auf seinen jüdischen Hintergrund als "Histrioniker" und "Vampir" bezeichnet wurde, antisemitisch sei, gab Maximilian Gottschlich eine erste gutachterliche Stellungnahme ab. Darin bekräftigte er den von Mena-watch und dem Autor Christian Ortner erhobenen Vorwurf des Antisemitismus. In einem Standard-Artikel vom 24. Mai 2022 zitierte Hans Rauscher aus diesem Gutachten von Gottschlich, ebenso auch der FALTER in seiner Ausgabe vom 25. Mai 2022.
- Illustrierte Neue Welt 4/2020: “Solidarische Askese. Warum die Coronakrise auch ein Stresstest für unsere Moral ist”
Maximilian Gottschlich geht in diesem Text, der in der jüdischen Zeitschrift Illustrierte Neue Welt 4/2020 erschienen ist, der Frage nach den ethischen Implikationen der Corona-Krise nach.
- Maximilian Gottschlich nahm im "Standard" vom 27. August 2020 zum Anschlag auf die Synagoge in Graz Stellung und kommentierte die prinzipielle Problematik des Antisemitismus in Europa.
- Maximilian Gottschlich setzt sich in der jüdischen Zeitschrift Illustrierte Neue Welt 3/19 mit den tieferen Ursachen des anhaltenden Erfolgs des autoritären Rechtspopulismus auseinander.
Illustrierte Neue Welt 3/2019: "Zukunft ist gestern. Was den Rechtspopulismus so erfolgreich macht"
- Maximilian Gottschlich nahm am 21. Mai 2019 in einem Gastkommentar für Die Presse im Zusammenhang mit dem Ibiza-Video zur Aufgabe und ethischen Verantwortung des politischen (investigativen) Journalismus in der Demokratie Stellung.
- Die jüdische Zeitschrift Illustrierte Neue Welt veröffentlichte in ihrer Nummer 1/2019 eine Reihe von Bildern aus dem Zyklus "Seelenlandschaften", die Maximilian Gottschlich 2017 als Ergebnis seiner Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen von S. Freud, C.G. Jung und V. Frankl malte. Gottschlich kommentierte seine Bilder mit kurzen, erläuternden Texten.
Illustrierte Neue Welt 1/2019 "Die Farben der Seele" / Aus dem Zyklus: Seelenlandschaften
- Maximilian Gottschlich verfasste im Rahmen der vom Präsidenten des österreichischen Nationalrats in Auftrag gegebenen empirischen Antisemitismusstudie 2018 (Präsentation: 15. März 2019) einen Grundsatzartikel über die Wurzeln des europäischen Antisemitismus.
- Ausführlich nahm Maximilian Gottschlich in der Ö1-Sendung "Journal Panorama" vom 11. Dezember 2018 zum Problem wachsender Kommunikationsdefizite in der Arzt-Patienten-Beziehung in Spitälern Stellung.
- Der Standard vom 8./9.12. 2018 veröffentlichte ein Interview mit Maximilian Gottschlich zum Thema "Kommunikation am Krankenbett".
- "Die kranke Kirche: Das Schweigen der Hirten"
Maximilian Gottschlich nimmt in einem Gastkommentar in der PRESSE vom 26. September 2018 zum globalen Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche Stellung. Darin fordert er ein Ende der unheilvollen Praxis des Schweigens und Vertuschens, eine Modifizierung des Zölibats und glaubwürdige Signale der Scham und Reue.
- Anlässlich des 70. Geburtstages von Maximilian Gottschlich veranstaltete das Institut für Publizistik-und Kommunikationswissenschaft am 26. Juni eine hochkarätig besetzte Podiumsveranstaltung zum Thema: "Orientierung in Zeiten wachsender Ungewissheit". Diese Thematik greift Maximilian Gottschlich in einem Artikel für die jüdische Zeitschrift Illustrierte Neue Welt (3/2018) nochmals vertiefend unter dem Titel: "Kognitiv überfordert, moralisch abgestumpft... Über die Dialektik des Digitalen" auf."
- "Mit gespaltener Zunge. Warum Dialoge scheitern"
Beitrag von Maximilian Gottschlich in der "Illustrierten Neuen Welt" (Ausgabe 3/2017, S. 8/9)
- In einem ausführlichen Interview verteidigt Maximilian Gottschlich im Standard vom 7.7.2017 ORF-Journalisten und ZIB II Anchor-Man Armin Wolf gegen unqualifizierte Kritik und entwirft in diesem Zusammenhang grundsätzliche Perspektiven zur Zukunft des Qualitätsjournalismus.
- Maximilian Gottschlichs Bild "Tanz der Stimmen" (Öl auf Leinwand 70 x 100 cm, 20I6) wurde als Cover-Bild der aktuellen Ausgabe 2/2017 der jüdischen Zeitschrift "Illustrierte Neue Welt" ausgewählt.
- In der Zeitschrift profil vom 16. Jänner zitiert Eva Linsinger in ihrer Kritik der politischen Kommunikation in Österreich Maximilian Gottschlichs Analyse der Regierungserklärungen Was die Kanzler sagten. Regierungserklärungen der Zweiten Republik 1945-1987 (Böhlau 1989).
- "Gehen die Juden den Rechten auf den Leim?"
Ein Gastkommentar von Maximilian Gottschlich in: Die Presse vom 16. Juni 2016
- Rezension zu "Unerlöste Schatten" – Illustrierte Neue Welt, 14. April 2016
Die Rezensentin betont: "Gottschlich hat den Mut, diese teils vorsätzlich, teils grob fahrlässig verleugnete Thematik in voller Klarheit anzuschneiden."
- Maximilian Gottschlichs “Unerlöste Schatten”
In JCR online (Jewish-Christian Relations) vom 1. Dezember setzt sich der evangelische Theologe Hans Maass in einer ausführlichen Rezension mit Gottschlichs Buch "Unerlöste Schatten" auseinander. Rezensent Maass hebt zusammenfassend hervor, dem Autor "sei zu danken, dass er sich so ausführlich und oft gegen den allgemeinen Trend dieser Problematik widmete."
- Im deutsch-jüdischen Online-Nachrichtenmagazin haGalil.com vom 30. November 2015 stellt Peter Stiegnitz Maximilian Gottschlichs Buch "Unerlöste Schatten" vor.
- Unter der Überschrift "Fundamental" bringt die in Deutschland erscheinende Evangelische Zeitung am 15. November 2015 eine Rezension zu Maximilian Gottschlichs neuem Buch Unerlöste Schatten.
- Buch des Monats: Weckruf mit Donnerhall
Eine Rezension von Maximilian Gottschlichs neuem Buch Unerlöste Schatten, veröffentlicht in Publik-Forum 21 / 2015, 06. November 2015
Ein "Weckruf mit Donnerhall" sei das Buch von Maximilian Gottschlich, so Rezensent Norbert Copray, der es als "Buch des Monats" in der Zeitschrift Publik-Forum empfiehlt.
- Ö1 berichtet in der Sendung Religion aktuell vom 6. November 2015 von der Präsentation des Buches "Unerlöste Schatten" im Rahmen einer Veranstaltung des Katholischen Akademikerverbands.
- Buchvorstellung “Unerlöste Schatten”
Vorstellung von Maximilian Gottschlichs neuem Buch auf dem für jüdisch-christliche Beziehungen wichtigsten internationalen Portal "Jewish-Christian Relations – Einsichten und Anliegen des christlich-jüdischen Gesprächs"
- "Nostra Aetate" war viel zu zahm (Die Furche 43, Oktober 2015)
Maximilian Gottschlich, Grenzgänger zwischen Christentum und Judentum, identifiziert den "neuen Antisemitismus". Die Christen sind dabei mitten drin.
- Am 20. Oktober fand in der Buchhandlung Herder die Präsentation des neuen Buches von Maximilian Gottschlich "Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus." (F. Schöningh 2015) statt. Über das Buch diskutierte der Autor mit dem emeritierten Wiener Weihbischof Dr. Helmut Krätzl. Moderiert wurde der Abend von Mag. Renata Schmidtkunz ORF/Ö1.
- Buch: Christen und der neue Antisemitismus (religion.ORF.at)
Schwere Geschütze hat der Wiener Kommunikationswissenschaftler Maximilian Gottschlich in einem neuen Buch aufgefahren: Der Judenhass sei wieder in der Mitte der europäischen Gesellschaft angekommen, sagte er.
- Gottschlich: Judenhass wieder in Gesellschaft angekommen (kathpress)
Der Wiener Kommunikationswissenschaftler stellte sein neues Buch "Unerlöste Schatten – Christen und der neue Antisemitismus" vor.
- Kommunikationswissenschaftler fordert "Nostrae aetate 2.0" (kathpress)
Gottschlich fordert "Nostra aetate 2.0" (Erzdiözese Wien)
Gottschlich: Einheitsrats-Präsident Koch angetan von der Idee einer Neubestimmung der kirchlichen Beziehung zum Judentum - Konzilsdokument von 1965 revolutionär, doch "Verlegenheitslösung"
- “Angst ist der Treibstoff des Rechtspopulismus”
Aus Anlaß der Wahlen in Wien gab Maximilian Gottschlich dem KURIER ein ausführliches Interview zur Problematik des Rechtspopulismus, der Rolle der sozialen Medien und der weitreichenden politischen und moralischen Herausforderung der aktuellen Flüchtlingswelle für Europa.
- Unerlöste Schatten: Nostra Aetate 2.0
Am 2. Oktober überreichte Maximilian Gottschlich dem für die religiösen Beziehungen der Katholischen Kirche zum Judentum zuständigen Kurien-Kardinal Kurt Koch in Rom sein neues Buch "Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus"(Ferdinand Schöningh 2015). Aus diesem Anlass führte die deutschsprachige Redaktion von Radio Vatikan ein Interview mit Maximilian Gottschlich.
- Erste Medienreaktionen auf das neue Buch von Maximilian Gottschlich "Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus" (Ferdinand Schoeningh, September 2015)
PressReader – Salzburger Nachrichten (SN): “Christen lassen die Solidarität mit den Juden schmerzlich vermissen”
Die Achse des Guten: "Die Kirche und der Antisemitismus"
- Ein jüdisch imprägnierter Christ
Ein Beitrag über Maximilian Gottschlich in der Ö1-Sendereihe 'Erfüllte Zeit' vom 22. Februar 2015
- "Juden fühlen sich im Stich gelassen"
Kommunikationwissenschaftler Maximilian Gottschlich über die neue Judenfeindlichkeit in Europa, welche Rolle radikale Islamisten dabei spielen und warum eine "Redemokratisierung" notwendig ist.
Der Sonntag 25.01.2015 | Nr. 3
- Suche nach Balance in der Zerrissenheit der Welt
In farbintensiven Werken verweist Maximilian Gottschlich auf Transzendenz und Spiritualität – zu sehen bis 1. April im "Quo Vadis?".
Der Sonntag 18.01.2015 | Nr. 3
- Der Islam muss beginnen, sich neu zu deuten
Gastkommentar. Auch die katholische Kirche hat Fehlorientierungen aufgegeben und dem jahrtausendealten Antisemitismus abgeschworen.
- Im Rahmen der TV-Sendung "Kulturmontag" strahlte der ORF am 3. November 20I4 ein Interview mit Maximilian Gottschlich zum Thema "Neuer Antisemitismus" aus. Dabei wurde auch sein Buch "Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich? Kritische Befunde zu einer sozialen Krankheit" (Czernin 2012) vorgestellt.
- Gottschlich, M. (2014). Die Kraft des Wortes oder: warum gute Kommunikation zugleich auch heilsame Wirkung hat. In Th. S. Hoffmann (Hrsg.), Grundbegriffe des Praktischen. (Seite 130-150). Freiburg/München: Karl Alber.
- Spirituelle Nomaden im digitaler Äther
Unter dem Titel "Spirituelle Nomaden im digitalen Äther" erschien in der Zeitschrift "Miteinander" des Canisiuswerks Ausgabe Mai/Juni 2014 ein Interview von Maximilian Gottschlich anlässlich des bevorstehenden Welttages der sozialen Kommunikationsmittel.
- Warum man "Islamophobie" nicht mit Antisemitismus gleichsetzen darf. Fortsetzung der Kontroverse mit R. Firestone (07. April 2014)
- A confusion of minds: Anti-Semitism and Islamophobia
Veröffentlicht im Online-Magazin Jewish-Christian Relations. Insights and Issues in the ongoing Jewish-Christian Dialogue (01. Februar 2014)
- Blasphemie der Verkehrung – Warum die Medien Mitschuld am wachsenden Antisemitismus haben
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medienantisemitismus
Jüdisches Echo, Vol. 62, 2013/14
- Medien, Politik und Macht – eine mehr als ambivalente Beziehung
Jüdisches Echo, Vol. 62, 2013/14
- Metamorphosen des Antisemitismus
Diskussion mit Professor Peter Pulzer (Oxford) und Dr. Danielle Spera (Jüdisches Museum Wien) im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Die Diskussion wurde am 09. Dezember 2013 in der ORF III-Reihe 'Wiener Vorlesungen' ausgestrahlt.
- Über die bedrohte Freiheit des Denkens
Lectio valedictoria im Presseclub Concordia, Wien, 24. Oktober 2013
- Verwirrung der Geister
Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamophobie.
Illustrierte Neue Welt, 03/2013
- Alexandra Föderl-Schmid zitiert in ihrem Kommentar "Der braune Bodensatz" aus dem Buch von Maximilian Gottschlich "Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich"
Der Standard, 19. Juli 2013
- Politische Rede: Keine Tradition in Österreich
Profil, 16. Mai 2013
- Verdrängungsbeschwerden
Über den Anteil deutscher Professorinnen und Professorenan Österreichs Universitäten
Profil, 29. März 2013
- "Wenn es hart auf hart kommt, sie mögen dich nicht"
75 Jahre nach dem "Anschluss" Österreichs: Wie stark ist der Antisemitismus? Die Österreicher haben sich bis heute nur sehr zaghaft mit ihrer Schuld in den sieben Jahren im Großdeutschen Reich auseinandergesetzt. Auch der damalige und bis heute existierende Antisemitismus wurde lange Zeit kaum thematisiert.
Von Stefanie Oswalt
- In einem großen Kathpress-Interview nimmt Maximilian Gottschlich zu grundsätzlichen Fragen des Verhältnisses von Judentum und Christentum, aber auch zu aktuellen Fragen rund um den neuen Papst Franziskus Stellung:
Gottschlich: Christentum ohne jüdischen Wurzelgrund zukunftslos
75 Jahre "Anschluss": "Sie tanzten um das goldene Kalb Hitler"
Papst und Medien: Franziskanische Demut birgt spirituelle Kraft
- Allgegenwärtige Versuchung – Antisemitismus in Österreich
Buchrezension von Charles E. Ritterband, NZZ 31. Jänner 2013, S. 7
- Solidaritätskundgebung für Israel vor der Wiener Oper
Wiener Zeitung, 27. November 2012
(auch Facebook "Kundgebung: Solidarität mit Israel! Befreit Gaza – von der Hamas" und O-Ton: Kundgebung "Solidarität mit Israel! Befreit Gaza – von der Hamas!")
- Alpine Abgründe
Maximilian Gottschlich analysiert Österreichs Judenhass.
Jüdische Allgemeine, 25.10.2012, von Hannes Stein
- Ganz knapp vor Ungarn
"Symptom einer kranken Gesellschaft": Maximilian Gottschlich über Judenhass und Israelfeindschaft in Österreich.
Die Presse, 22.09.2012, von Stephan Grigat
- "Andruck – Das Magazin für politische Literatur" vom 23.07.2012 mit einer Rezension über Maximilian Gottschlich: "Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?"
- Üble Melange
Eine neue Studie über Judenhass und Israelfeindschaft in Österreich.
DAVID, Jüdische Kulturzeitschrift, Ausgabe 94, von Stephan Grigat
- Antisemitismus: Lektionen der Finsternis
Die Immunschwäche der Gesellschaft: Maximilian Gottschlich über den "alten" und "neuen" Antisemitismus in Österreich.
Der Standard, 24. August 2012, von Bert Rebhandl.
- Melange des Hasses.
Eine neue Studie beleuchtet den Zusammenhang von Judenhass und Israelfeindschaft in Österreich.
dschungel World Nr. 32, 9. August 2012.
- Der Opfermythos in Österreichs Erinnerungskultur. Maximilian Gottschlich: "Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?", Czernin Verlag
Viele Österreicher betrachten ihr Land nach wie vor ausschließlich als Opfer der Hitler-Regimes. Mittäterschaften wurden erst spät und nur selten thematisiert. Hier setzt Maximilian Gottschlich an und liefert "kritische Befunde zur sozialen Krankheit" - dem Tabuthema Antisemitismus.
Deutschlandfunk, 23.7.2012, von Karla Engelhard
- "Das bleibt unter der Decke"
ANTISEMITISMUS Der Wiener Kommunikationswissenschaftler Maximilian Gottschlich beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Thema Judenfeindlichkeit: Ein Gespräch über Abgründe der österreichischen Seele, Machtpragmatismus und NS-Mitläufer Kurt Waldheim.
INTERVIEW: RALF LEONHARD, taz, 23. Juli 2012
- Debatte Günter Grass: Wie kritisiert man Israel richtig?
Das umstrittene Gedicht von Günter Grass hat in Deutschland eine Debatte entfacht, die in Österreich unterschwellig schon seit geraumer Zeit läuft: Steht Kritik an Israel in jedem Fall unter Antisemitismus-Verdacht?
Von Herbert Lackner, Profil, 17 4. 2012
- "Israel-Kritik oft Entlastung der Täter von damals"
Der Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich im KURIER-Interview über die neuen Erscheinungsformen des Antisemitismus.
Kurier, 15. 4. 2012
- Die Wahrheit über die Juden
Antisemitismus-Alarm. Grass ist kein Einzelfall. Die Welt reagiert immer dann empört, wenn Israel sich erfrecht, aus der ihm von der Geschichte zugedachten Opferrolle zu fallen.
Kolumne von Andreas Koller, Salzburger Nachrichten, 12. 4. 2012.
Das neue Gewand des Antisemitismus
"Der Antisemitismus hat sich rehabilitiert und globalisiert. Seine Vitalität ist ungebrochen, auch in Österreich", so der Befund des Wiener Publizistik-Professors Maximilian Gottschlich.
Von Sylvia Einöder, Ressort: Dialog, "Die Furche" Nr. 14/2012, 5. 4. 2012.
- Feindbild Israel: Wie das Gewitter in der Wolke
Der heutige Antisemitismus tarnt sich gern mit der Maske legitimer antizionistischer Israel-Kritik. Doch radikalen Antizionisten und Antisemiten geht es stets um dasselbe: den Juden das Existenzrecht abzuerkennen. Die Presse, 29. 3. 2012.
- "Juden-Hass ist tödliche Gefahr" - Autor Gottschlich warnt: Antisemitischer Virus kann in Österreich jederzeit ausbrechen.
News, 22. 3. 2012.
- Chaim Noll: "Ich wollte so bekennen, dass ich jüdisch bin"
Der israelische Schriftsteller Chaim Noll im Interview mit der "Presse" über islamischen Judenhass, negative Erfahrungen als junger Mann in der ehemaligen DDR und ein epositive Zusammenarbeit mit den Arabern.
- Spurensuche eines Grenzgängers
"Versöhnung. Spiritualität im Zeichen von Tora und Kreuz. Spurensuche eines Grenzgängers", so lautete das Thema des Vortrags des Kommunikationswissenschaftlers Maximilian Gottschlich am 20. 10. 2010 in der Synagoge in Graz.
- "Man kann nicht am Judentum vorbei Christ sein".
Podiumsgespräch im Jüdischen Gemeindezentrum in Wien zum aktuellen Stand des christlich-jüdischen Versöhnungsprozesses. 8. 3. 2010.
- Den Juden alles schuldig geblieben.
Warum sich die Christen um Versöhnung mit den Juden bemühen müssen.
- Eine Versöhnung auf "Herzensebene". Jom Kippur, der jüdische Versöhnungstag, sollte auch für Christen Anlass zu selbstkritischer Bestandsaufnahme sein. Maximilian Gottschlich, Grenzgänger zwischen Christen- und Judentum, plädiert für eine echte Umkehr.
- "Man kann Gott nicht mit dem Rücken zu Auschwitz anbeten". Marta S. Halpert im Gespräch mit Universitätsprofessor Maximilian Gottschlich zu seinem Buch "Versöhnung - Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz". Jüdisches Echo März 2009.
- Christen schulden den Juden Solidarität. Nahost-Konflikt: Der Antisemitismus-Forscher Max Gottschlich vermisst den Aufschrei der Kirche für das Existenzrecht Israels. Kurier, 19. 1. 2009.
- DER SCHAM-FAKTOR. Warum weder Politik noch Kirchen aus den unerlösten Schatten der Shoah treten können. Jüdischen Echo 2008.
- Versöhnung - Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz: Eine Hommage an Gottes erste Liebe (Eine Rezension von Dr. Doris Appel, Oktober 2008).
- ARZT UND PATIENT "Seelenloser Reparaturbetrieb"
Ärzte im modernen Medizinbetrieb zeigen immer weniger Mitgefühl, sagt der Kommunikationsexperte Gottschlich - Die Medizinerin Wernhart erklärt wie Vertrauen entsteht. Wie wichtig sind mitfühlende Ärzte für erfolgreiche Behandlungen?
Wie sieht ein intaktes Arzt-Patienten-Verhältnis aus? Maximilian Gottschlich diskutiert mit der Hausärztin Ingrid Wernhart. Der Standard, 12. 9. 2008.
- Pressekonferenz - Vorstellung des neuen Buches: Maximilian Gottschlich: Versöhnung - Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz, 23. 7. 2008.
- Sterben müssen alle mal, Spiegel Special 6/2007, S. 22f.
- Ohne Mitgefühl gibt es keine Heilung, Kurier 21. Dezember 2007, S. 21.
- Dosierte Erfolge, Focus 29/2004, S. 74f.
Gottschlich, Maximilian: Bedrohte Humanität. Plädoyer für eine empathische Kommunikationskultur. Stuttgart: Kohlhammer 2022.
Mitgefühl ist ein menschliches Grundbedürfnis und die Basis unseres Zusammenlebens. Ohne Mitgefühl verkümmern unsere sozialen Beziehungen, ohne Mitgefühl werden wir unserem Mensch-Sein nicht gerecht. Aber diese existenzielle Fähigkeit zum Mitgefühl geht mehr und mehr verloren. Wachsender Hass, narzisstische Egomanie und eine sich ausbreitende Haltung globaler Gleichgültigkeit sind Symptome einer kranken Gesellschaft, die zunehmend am Verlust des Mitgefühls leidet. Wie also lässt sich das Mitgefühl und mit ihm unsere Humanität in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche retten?
Maximilian Gottschlich gibt darauf eine klare Antwort: Wir brauchen eine neue Kultur empathischer Kommunikation. Denn Mitgefühl entfaltet sich primär in unseren sprachlich vermittelten sozialen Beziehungen, in unserem Sprechen, das Anteil nimmt an der Person und dem Leben des anderen, in jedem Wort, in dem sich Mitmenschen in ihren Sorgen und Nöten ernst genommen und verstanden fühlen. Auf welchen ethischen Grundlagen eine solche Sprache des Mitgefühls beruht und welche besonderen Merkmale sie auszeichnet - das macht dieses engagierte und interdisziplinär argumentierende Plädoyer für eine neue empathische Kommunikationskultur deutlich.
Gottschlich, Maximilian: Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus, Paderborn: Ferdinand Schöningh 2015.
Der neue Antisemitismus hat in Europa dramatische Ausmaße erreicht. Er kann und darf niemanden gleichgültig lassen. Am allerwenigsten die Christen. Drei Generationen nach der Shoah stehen gerade Christen vor der Herausforderung, jene solidarische Grundhaltung mit dem jüdischen Volk aufzubringen, die sie in der Nazi-Zeit so schmerzlich vermissen ließen. Der Autor macht deutlich: Antisemitismus ist die Perversion des Christentums – der furchtbare Selbstwiderspruch, in den das Christentum seit seiner Entstehung verstrickt ist. Antisemitismus zielt auf die Zerstörung des Judentums und zerstört damit zugleich die jüdische Herzmitte des christlichen Glaubens.
Vor 50 Jahren stellte das Zweite Vatikanische Konzil mit dem Dekret Nostra Aetate die Weichen zu einem neuen, positiven Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum. Mit Nostra Aetate wurde die jüdische Religion in ihrer heilsgeschichtlichen Bedeutung rehabilitiert und jede Form des Antisemitismus verurteilt. Doch heute, 70 Jahre nach der Shoah, steht Europa vor den Scherben seiner Aufklärungs- und Erinnerungspolitik. Und gerade die christlichen Kirchen müssen sich fragen: Warum erreichte ihr spätes Bekenntnis zum Judentum nicht die Herzen und Köpfe der Christen? Woran scheiterte der revolutionäre Aufbruch zur Versöhnung mit dem Judentum?
Maximilian Gottschlich geht den historischen, theologischen, politischen und tiefenpsychologischen Wurzeln des modernen Antisemitismus nach. Sein Buch ist ein gleichermaßen leidenschaftliches wie sachlich fundiertes Plädoyer für eine neue Kultur christlicher Solidarität mit dem jüdischen Volk.
Gottschlich, Maximilian: Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich?, Wien: Czernin 2012.
Nahezu jeder zweite Österreicher glaubt, "dass die Juden die internationale Geschäftswelt beherrschen" und jeder fünfte wünscht sich Politiker, "die ihre Stimme gegen den jüdischen Einfluss im Land" erheben. Wie antisemitisch ist Österreich heute – 25 Jahre nach der Affäre Waldheim? Welcher Strategien bedient sich der neue Antisemitismus, der sich aus dem Nahost-Konflikt speist? Welche Rolle spielt dabei die Israel-Kritik der Medien? Und: Worin liegen die Schwierigkeiten der Aufklärung über Antisemitismus?
Der Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich versucht Antwort auf diese und andere grundlegende Fragen zu geben und ein differenziertes Bild über Kontinuität und Wandel antisemitischer Vorurteile seit 1945 in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung Österreichs zu zeichnen. Die große Abneigung liefert nicht nur epidemiologische Befunde zur »sozialen Krankheit« Antisemitismus – sie ist zugleich auch ein engagiertes Plädoyer dafür, dem destruktiven Potenzial des Antisemitismus deutlicher entgegenzutreten als bisher.
Gottschlich, Maximilian: Versöhnung. Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz, Wien: Böhlau 2008.
Christentum ist nicht ohne Judentum. Dieser Umstand wird von vielen Christen weithin tabuisiert und ignoriert. Immer noch trifft zu, was der Theologe Karl Barth einmal so formulierte: "Die Kirche ist den Juden, denen sie alles schuldet, bis zum heutigen Tag alles schuldig geblieben." Dieses Buch macht deutlich: Christliche Spiritualität "nach Auschwitz" kann nur eine Spiritualität der Versöhnung sein – im wahrhaften Dialog mit dem Judentum, mit dem Geist Israels, aus dem auch der gläubige Jude Jesus schöpfte. Der Weg dort hin beginnt damit, nicht das Trennende beider Religionen zu suchen, sondern das Verbindende. Wie das gelingen kann, darauf versucht der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich Antwort zu geben. Der Autor zieht darin Bilanz auch über seinen eigenen religiösen Weg als katholischer Christ mit familiären jüdischen Wurzeln, als Grenzgänger zwischen Judentum und Christentum, der sich in beiden Religionen beheimatet fühlt. Sein Buch verbindet persönliche Überzeugungen und religiöse Einsichten mit grundsätzlichen Fragen des Glaubens im post-metaphysischen Zeitalter…
Gottschlich, Maximilian: Medizin und Mitgefühl. Die heilsame Kraft empathischer Kommunikation, Wien: Böhlau 2007 (2).
Die moderne Medizin ist reich an wissenschaftlichen, technischen Leistungen, aber arm an menschlichen, kommunikativen Beziehungen. Immer mehr Menschen klagen über ein gefühlloses, inhumanes Medizinsystem, das auf ihre subjektiven seelischen Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt und dem die Sprache des Leids fremd geworden ist. Was den Patienten an kommunikativer Zuwendung vorenthalten wird, fällt auf die Ärzte selbst zurück: Sie werden zunehmend zu Leidenden an ihrer Profession, fühlen sich innerlich leer und ausgebrannt und nicht wenige würden ihren Beruf kein zweites Mal wählen.
"Medizin und Mitgefühl - die heilsame Kraft empathischer Kommunikation" ist der programmatische Titel der aktualisierten und um wesentliche Teile erweiterten Neuauflage des 1998 bei Springer Wien New York erschienenen und seit längerem vergriffenen Buches "Sprachloses Leid. Wege zu einer kommunikativen Medizin".
Der Autor, der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich, geht darin dem vielschichtigen Zusammenhang von Kommunikation und Heilen nach. Sein Buch ist ein leidenschaftliches und zugleich wissenschaftlich fundiertes Plädoyer für eine neue medizinische Kommunikationskultur. Es macht deutlich: Kommunikation ist eine zentrale, unverzichtbare Dimension ärztlicher Heilkunst ...
Gottschlich, Maximilian: Die Welt ist, wie wir sie denken. Zur Kulturkritik der Mediengesellschaft, Wien, New York: Springer 1999.
Wie ist Existenzorientierung in der modernen Kommunikationsgesellschaft, also unter den Bedingungen medialer Wirklichkeitskonstruktion möglich? Diese zentrale, alle Lebensbereiche –von der Politik bis zur Religion – durchdringende Frage ist das prägende Leitthema dieser Sammlung wissenschaftlicher Analysen und Essays.
Unser Wahrnehmen und Denken ist eingewoben in die unaufhörliche Dialektik zwischen Innen-und Außenwelt, zwischen Wahrnehmung und ihrer im rationalen Denken oder auch im intuitiven Erkennen rückgekoppelten Sinn- und Weltkonstruktion. Medienkommunikation ist Teil dieses komplexen, dialektischen Zusammenhangs und zugleich dessen spezifische Anschauungsform.
Damit fordert Maximilian Gottschlich auch sein eigenes Fach, die Kommunikationswissenschaft, heraus: solange sie dem obsoleten mechanistischen Paradigma der Physik verhaftet bleibt, solange werden ihr die eigentlichen kommunikativen Zusammenhänge verborgen bleiben.
So setzt das Buch am Ende mit einem Plädoyer für eine ganzheitlich denkende, systemische Kommunikationswissenschaft einen neuen Anfang...
- Gottschlich, Maximilian (Hg.)/Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Ein Textbuch zur Einführung, Wien: Braumüller 1999.
Gottschlich, Maximilian: Sprachloses Leid. Wege zu einer kommunikativen Medizin. Die heilsame Kraft des Wortes, Wien, New York: Springer 1998.
Kommunikation ist ein unverzichtbarer, fundamentaler Bestandteil ärztlicher Heilkunst. Vor dem Hintergrund einer ausführlichen Defizitanalyse der gestörten Beziehung zwischen Arzt und Patient geht der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich dem vielschichtigen, inneren Zusammenhang von Kommunikation und Heilen nach. Auch wenn es keine Patentrezepte für glückende, kommunikative Beziehungen geben kann, so lassen sich doch Parameter angeben, an denen sich die Qualität positiver, heilsamer Kommunikation bemessen läßt. Wobei die Frage, wie wir heute mit Krankheit, Leid und Tod kommunikativ umgehen und umgehen sollen, nicht auf die Arzt-Patient-Beziehung alleine beschränkt bleibt. Die Frage geht uns alle an, weil wir alle davon betroffen sind...
Gottschlich, Maximilian: Was die Kanzler sagten. Regierungserklärungen der Zweiten Republik 1945-1987 Wien: Böhlau 1989.
Die Autoren prüfen anhand des verfassungsrechtlichen Rahmens und der Anforderungen einer "idealtypischen" Regierungserklärung, ob in der Vergangenheit neben der Darstellung des Regierungsprogramms auch die Möglichkeit der politischen Planung genutzt wurde. Die Untersuchung zeichnet darüber hinaus die Veränderung der politischen Themenwahl und den Bedeutungswandel der öffentlichen Sprache nach. Ergänzt wird die Publikation durch die vollständige Dokumentation aller österreichischen Regierungserklärungen seit 1945. Der Zugang wird durch ein ausführliches Stichwortregister erleichtert.
Gottschlich, Maximilian (Hg.)/Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Ein Textbuch zur Einführung, Wien: Braumüller 1987.
Die Erforschung der Bedingungen, Erscheinungsformen und Folgen der Massenkommunikation bedeutet seit je eine sich nicht überholende Herausforderung für all jene Disziplinen, die sich direkt oder indirekt mit Phänomenen gesellschaftlicher Kommunikation beschäftigen.Dabei spielt naturgemäß die Kommunikationswissenschaft eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt ist es ihre gegenstands- und methodenbedingte "Durchlässigkeit", die sie aufgeschlossen gemacht hat für mannigfaltige Anregungen aus dem wissenschaftlichen Umfeld und die ihr so die Dynamik des wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts sichert. Natürlich: Daß damit das Maß lösungsbedürftiger Probleme und offener Fragen jenes der gefundenen Lösungen und gegebenen Antworten übersteigt - darin liegt die eminente und täglich neu einzuholende Herausforderung des Faches. Die Absicht des vorliegenden Bandes ist es, trotz der Vielfalt der Forschungsperspektiven deren inneren und in der Forschungstradition historisch gewachsenen Zusammenhang nachvollziehbar und an ausgewählten Theoriekonzeptionen und Forschungsergebnissen deutlich zu machen.
Gottschlich, Maximilian: Politik und Massenkommunikation. Ansichten zu einem komplexen verhältnis, Wien: Böhlau 1986.
"Politik" und "Massenkommunikation" stehen zueinander in einem höchst spannungsreichen Verhältnis. Wir alle sind darin mit eingebunden - ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Denn niemand kann sich den Einflüssen entziehen, die von den Institutionen der Herrschaft einerseits und den Institutionen der öffentlichen Kommunikation andererseits ausgehen. Die in diesem Buch versammelten Anschauungen von Kommunikationswissenschaftlern und Praktikern aus den verschiedensten Kommunikationsbereichen sollen dazu beitragen, in diesem alle Lebensbereiche durchdringenden Beziehungsgeflecht von Politik und Massenkommunikation eigene Ansichten zu gewinnen.
Mit Beiträgen von Juri S. Below, Maximilian Gottschlich, Fritz Karmasin, Wolfgang R. Langenbucher, Heinz Pürer, Reinhard Raberger, Heinz R. Uekermann, Alfred Worm und Paul Yvon.
- Gottschlich, Maximilian: Journalismus und Orientierungsverlust. Grundprobleme öffentlich-kommunikativen Handelns. Wien – Köln – Graz 1980.
- Beruf Journalist. Eine Imageanalyse – Bevölkerung, Politiker, Journalisten urteilen. (gem. mit Fritz Karmasin) Schriftenreihe für Angewandte Kommunikationsforschung, hrsg. v. Kurt Paupié, Fritz Karmasin, Maximilian Gottschlich, Wien 1979, Bd.1.
2023
"Über Tabus sprechen – eine kommunikative Gratwanderung" – Festvortrag im Rahmen der 33. Jahrestagung der "Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich" (MKÖ) in Linz, 13. Oktober 2023.
2018
"Kommunikationsverlust: nur eine Frage von Zeitnot?" Eröffnungsvortrag im Rahmen des Symposiums "Kommunikation am Krankenbett. Herausforderungen für Medizin und Pflege", veranstaltet vom Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) Wien, am 19. Oktober 2018.
2017
"Warum positive Kommunikation beiden hilft: Ärzten und Patienten" – Vortrag im Landeskrankenhaus Bludenz, Bludenz, 11. Oktober 2017.
"Theologische, politische und historische Wurzeln des neuen Antisemitismus" – Vortrag am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung (JIFE), Wien, 17. Mai 2017.
"Würde – ein moralisches Prinzip ärztlicher Kommunikation" – Vortrag beim diesjährigen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie (ÖGPO) am 16. Mai 2017, Laa/Thaya.
2016
Maximilian Gottschlich sprach beim Symposion: "Informierte PatientInnen", das von der Medizinischen Universität Wien, dem AKH und dem Comprehensive Cancer Center Vienna am 14. November 2016 veranstaltet wurde, über Grundfragen der Arzt-Patienten-Kommunikation angesichts zunehmender Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Auf Einladung der Österreichisch-israelischen Gesellschaft diskutierte Maximilian Gottschlich am 15. Juni in Klagenfurt über sein neues Buch "Unerlöste Schatten. Die Christen und der neue Antisemitismus" (F. Schöningh 2015)
"Die Christen und der neue Antisemitismus in Europa" – Festvortrag im Rahmen der bundesweiten "Woche der Brüderlichkeit" am 7. März 2016 in der Alten Synagoge Essen/BRD
2015
Im Rahmen einer Charity-Kunstauktion in der Wiener Albertina (Musensaal) am 21. Dezember sprach Maximilian Gottschlich, der bei dieser Auktion auch mit zwei eigenen Bildern vertreten war, über "Kunst, Medizin und Kommunikation". Veranstalter war der "Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit onkologischen Erkrankungen" (www.pan-austria.org).
"Arzt und Pharmazeut in kommunikativer Verantwortung für den Patienten" – Vortrag im Rahmen der 14. Onkologischen Wintergespräche, Novartis, Graz 24. Jänner 2015
2014
"Mitfühlende Kommunikation als Grundlage einer Kultur des Heilens" – Vortrag im Rahmen des Symposiums "Heilen", Benediktushof/BRD am 29. November 2014
"Journalismus im Umbruch. Die unheimliche Ambivalenz des Digitalen". Vortrag im Rahmen des Symposiums "In memoriam Hannes Haas", am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, am 28. November 2014
2013
Am 10. November nahm Maximilian Gottschlich im Wiener Rathaus im Rahmen der Wiener Vorlesungen gemeinsam mit Prof. Peter Pulzer (Oxford) und Dr. Danielle Spera (Jüdisches Museum Wien) unter Leitung von Prof. Hubert Christian Ehalt an einer Diskussion über "Metamorphosen des Antisemitismus" teil. Die Diskussion wurde von ORF III aufgezeichnet und am 9. Dezember in der ORF III Reihe "Wiener Vorlesungen" ausgestrahlt.
Lectio Valedictoria (Abschiedsvorlesung) von Maximilian Gottschlich mit dem Titel: "Über die bedrohte Freiheit des Denkens" am 24. Oktober 2013 im Presseclub Concordia, Wien.
Eröffnungsvortrag "Medizin und Mitgefühl. Die heilsame Kraft empathischer Kommunikation" am Bundeskongress des Verbands leitender Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) am 21. September in Berlin, Hotel Adlon/Kempinski
Maximilian Gottschlich sprach am 11. März 2013 im Rahmen der vom Volkstheater veranstalteten Reihe "FPÖ Watch" unter Gesprächsleitung von Hans-Henning Scharsach zum Thema "Wie antisemitisch ist die FPÖ ?"
Präsentation des Buches "Die große Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich? Kritische Befunde zu einer sozialen Krankheit" (Czernin 2012) am 28.3. im Jüdischen Museum; Gespräch mit R. Nowak (DIE PRESSE); Am 29.3. interviewte G. Kaindlstorfer M. Gottschlich zu seinem Buch in Ö1 in der Sendung "Kontext".
Versöhnung. Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz. Spurensuche eines Grenzgängers. Vortrag mit anschließendem Podiumsgespräch unter Teilnahme von Univ. Prof. Dr. Peter Ebenbauer (Kath.-Theologische Fakultät der Universität Graz) und Dr. Willy Weisz (Vizepräsident des Koordinierungsausschusses des Komitees für christlich-jüdische Zusammenarbeit); Moderation: Mag. Sabine Maurer; Synagoge Graz.
"Die heilsame Kraft der Kommunikation" – Vortrag im Rahmen des 6. CEOPS Schmerzkongresses, Orthopädisches Spital Speising, Wien, 26. Jänner 2013
2012
Religion in der Informationsgesellschaft. Zwischen Medienlogik und Glaubensgeheimnis. Seminar mit Religionslehrern aus Österreich, St. Virgil, Salzburg, 28. November 2012
"Die heilsame Kraft des Wortes" – Vortrag im Rahmen des Endoskopie Postgraduierten Kurses, Wien, 24. November 2012
"Kommunikationsethik" – Vortrag auf Einladung des Philosophen Prof. Th. Sören Hoffmann (Fernuniversität Hagen) in Hamm (Westfalen) am 15. Mai 2012
2010
"Der mündige Patient – Chance oder Gefahr" – Teilnahme an Podiumsdiskussion im Rahmen des Symposiums "Der mündige Patient. Herausforderung für die Arzt-Patienten-Kommunikation" veranstaltet von der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG), Wien 14. Juni 2010
"Medizin und Mitgefühl – die empathische Kommunikation in der Arzt-Patienten-Beziehung"
6. Tagung "Medizin und Spiritualität"; Frauenchiemsee 30. April – 2. Mai 2010"Den Juden alles schuldig geblieben… Versöhnung mit den Juden – die vordringlichste spirituelle Aufgabe des Christentums", Maximilian Gottschlich im Gespräch mit dem Präsidium des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit: Pastor Prof. Helmut Nausner, Univ. Prof. Martin Jäggle (Kath.-Theologische Fakultät der Universität Wien), Dr. Willy Weisz (Moderation: Mag. Ruth Schelander-Glaser), Jüdisches Gemeindezentrum, Wien, 4. März 2010
2009
"Medizin und Mitgefühl – die heilsame Kraft empathischer Kommunikation" – Vortrag auf Einladung des Forums Gesundheit und Medizin, Zürich, 26. Juni 2009
"Im Anfang ist das Wort – und am Ende. Kommunikation, Emotion und Spiritualität in der Altenhilfe" – Vortrag im Rahmen des Internationalen Symposions zum Thema Altenpflege, Nürnberg, 28.-30. April 2009
2008
"Im Anfang ist das Wort. Über die heilsame Kraft ärztlicher Kommunikation" – Eröffnungsvortrag am Kongress für Komplementärmedizin und Krebserkrankungen, Meran, 11. Sepember 2008
"Medizin und Mitgefühl" – Festrede bei der gemeinsamen Jahrestagung der österreichischen und der schweizerischen Gesellschaft für Senologie: „Brustkrebs im 21. Jahrhundert – Vision und Wirklichkeit“, Wien/Kursalon, 10. September 2008
1998-2003
"Sprachloses Leid - das kommunikative Elend der modernen Medizin", Vortrag im Rahmen des Symposions „Medizin im 21. Jahrhundert: Die Entdeckung des Patienten", veranstaltet von der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg, Klinik für Tumorbiologie, Freiburg 27.6. 2003
"Ähnlichkeit als Kommunikationsprinzip". Eröffnungsvortrag anläßlich des 58. Liga-Kongresses Medicorum Homoeopathica Internationalis in Graz. 22.-26. April 2003
"Die heilsame Kraft des Wortes - Wege zu einer kommunikativen Medizin". Vortrag anläßlich des 11. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, Heidelberg, 3.5.-5.5. 2002
"Kommunikation als Bestandteil ärztlicher Heilkunst" – gemeinsam mit Prof. Dr. Max Lüscher, Vortrag und Seminar im Rahmen des Postgradualen Unversitätslehrgangs für Medizinische Führungskräfte, Groß Enzersdorf 17.4. 2002
"Lebensstilmedizin und Compliance: Kommunikation, Empathie und Zuwendung", AZU Forum 2002 Pro Compliance (München, Nürnberg, Dresden, Berlin, Hamburg, Bochum, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart), 11.-22.3. 2002
"Zur Sozialpathologie der Kommunikationsgesellschaft" und "Das Elend der medizinischen Kommunikation" - Hauptvorträge anlässlich der 17. Arbeitstagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie (ÖGPO) zum Thema "Krebs und Kommunikation", Bad Ischl, 15.-18.11.2001
"Kommunikation als Bestandteil ärztlicher Heilkunst". Universität Salzburg, Postgradualer Universitätslehrgang für medizinische Führungskräfte, Groß Enzersdorf, 14.11. 2001
"Fürsorge und Vorsorge als kommunikatives Problem". Enquete: "Betreuung und Beratung von Säuglingen und ihren Eltern in Wien". Veranstaltet v. AAKH Abteilung für Neonatologie, angeborene Störungen und Intensivmedizin Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wiener Rathaus, 29.10.2001
"Auf dem Weg zu einer kommunikativen Medizin". Plenarvortrag - Goldegger Dialoge "Neue Wege des Heilens", Goldegg, 13.6.-16.6.2001
"Gesundheit als Medienthema - Prävention als Kommunikationsproblem". Eröffnungsvortrag anlässlich der 3. Österreichischen Gesundheitsförderungskonferenz, Graz, 1.6.2001
"Das Elend der medizinischen Kommunikation". Hauptvortrag anlässlich des 10. Linzer Gesundheitssymposions "Der Patient zwischen Vernetzung und Isolation", Johannes Kepler Universität Linz, 20. - 21.4.2001
"Kommunikation als Bestandteil ärztlicher Heilkunst". Universität Salzburg, Postgradualer Universitätslehrgang für medizinische Führungskräfte, Wien Schloß Wilhelminenberg, 4.4. 2001
"Das Elend der Kommunikation in der Medizin". 5. Innsbrucker Allergiegespräche, Kongresshaus Innsbruck, 31.3.2001
"Vom Homo Patiens zum digitalisierten Patienten". Hauptvortrag anlässlich des 45. Jahreskongresses der Saarländisch-Pfälzischen Internistengesellschaft, Saarbrücken BRD, 8.-10.3. 2001
"Kommunikationsprobleme zwischen Selbsthilfe, Ärzten und Industrie". Hauptvortrag anlässlich des 3. Deutschen Selbsthilfekongresses 2000 "Die neue Macht im Gesundheitswesen", Bad Homburg, BRD, 8.12. 2000
"Kommunikation als medizinische Herausforderung". Hauptvortrag anlässlich der Jahrestagung der Landesapothekenkammer Baden-Württemberg, BRD, 5.12.2000
"Schöne neue Welt der Telematik?". Vortrag im Rahmen des 20. Österreichischen PR-Tages "New Communication – New Economy", Wien, 23.11.2000
"Möglichkeiten und Grenzen religiöser Kommunikation durch Medien". Vortrag im Rahmen der "Medien Viennale 2000 – Medien und Interreligiöser Dialog" Rathaus Wien, 8. - 9.11.2000
"Sprachloses Leid. Das Elend der medizinischen Kommunikation". Hauptvortrag anlässlich der Onkologischen Jahrestagung der Gesellschaft der Ärzte in Vorarlberg und der Vorarlberger Krebshilfe, Bezau, 30.9. 2000
"Medien und gesellschaftliches Bewusstsein". Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Symposions "Bewusstsein bei Mensch und Tier"
Veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für organismisch- systemische Forschung und Theorie, Naturhistorisches Museum, Wien, 4.- 6.5. 2000"Sprachloses Leid – medizinische Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen und Erwartungspotenzial von Arzt und Patient". Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe der Wiener Krebshilfe für onkologisches Pflegepersonal Wien, 17.4.2000
"Die heilsame Kraft des Wortes in der Medizin." Festvortrag anlässlich der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des Instituts für Ethik in der Medizin, Universitätscampus AAKH, 15.12.1999
"Sprachloses Leid – die gestörte Beziehung zwischen Arzt und Patient". Veranstaltet von MedCom - Kommunikation in medizinischen Systemen. Interdisziplinäre Tagung für AkademikerInnen, Universität Graz, 19. - 25.9. 1999
"Kommunikation und Leid". Interdisziplinäres Symposion "Philosophische Praxis in der Medizin", Heiligenkreuz, 25. - 26.6. 1999
"Gestörte Kommunikation – Krankheitsursache für Körper und Seele". 32. Medizinische Woche Baden - Baden, Vortragstagung der Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM), BRD, 31.10.1998
"Kommunikation als fundamentaler Bestandteil ärztlicher Heilkunst". Eröffnungsvortrag im Rahmen des 3. Wiener Internationalen Kongresses für Anästhesioloige und Intensivmedizin, Austria Center Vienna, 29.9.1998