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Neue Projekte am Institut

In diesem Jahr werden zwei weitere drittmittelfinanzierte Projekte am Institut starten.

Der Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank hat grünes Licht für die Finanzierung des Forschungsprojektes "Drahtseilakt EU-Krisenmanagement: Zur Wechselwirkung von Medien und Politik in Österreich", geleitet von Hajo Boomgaarden, gegeben. Das Projekt wird von Olga Eisele und einer/m weiteren Mitarbeiter/in unterstützt werden und eine Laufzeit von zwei Jahren haben.

Zum Inhalt: Das Projekt "Drahtseilakt EU-Krisenmanagement" beschäftigt sich zum Anlass der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft mit der Wechselwirkung von Medien und EU-Politik in Österreich in den letzten zehn Jahren, die durch fortwährende Krisen der Europäischen Union gekennzeichnet ist. Ausgehend vom Konzept der Mediatisierung wird dieser "Tango" über Agenda-Setting und Framing-Ansätze sowie Erkenntnisse aus der Forschung zur Krisenkommunikation erschlossen. Wir analysieren Pressemitteilungen von "Krisenmanagern" (Exekutiv-Akteuren) zur Krise sowie eine breite Auswahl an Medieninhalten (nationale und regionale Tageszeitungen, TV) mit automatisierten Methoden der Inhaltsanalyse.


Kathrin Karsay, Brigitte Naderer & Christina Peter werden im Rahmen der Kommunikationswissenschaftlichen Tage 2019, die Ende April an unserem Institut stattfinden werden, für ihr Projekt "Perfect picture, imperfect life? Der Zusammenhang zwischen personalisierter Instagram-Nutzung und subjektiver Lebenszufriedenheit – eine Linkage-Analyse" von der ÖGK den Fritz-Karmasin-Förderpreis für innovative empirische medien- und kommunikationswissenschaftliche Forschung erhalten. Im Rahmen dieser Finanzierung wird das Projekt vom Forschungsteam im kommenden Jahr abgewickelt werden.

Zum Inhalt: In diesem Projekt wird der Zusammenhang zwischen der Nutzung personalisierter Inhalte auf Instagram und der Lebenszufriedenheit junger NutzerInnen untersucht. In der geplanten Untersuchung kommt eine Linkage-Analyse zum Einsatz, bei der die zwei Methoden Bildinhaltsanalyse und Befragung miteinander kombiniert werden. Mit diesem innovativen methodischen Design kann erstmals für jede/n TeilnehmerIn auf individueller Ebene geprüft werden kann, welche Inhalte sie/er auf Instagram rezipiert und wie diese die individuelle Lebenszufriedenheit beeinflussen.


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