Am Dienstag, 7. Oktober 2025, lädt das Journalism Studies Center des Instituts von 17:30-20:00 zum Abschluss-Symposium des FWF-geförderten Projekts Vom Kern zur Peripherie: Grenzen des Journalismus in die Sky Lounge der Universität Wien ein.
An diesem Abend stellt das Forschungsteam die zentralen Ergebnisse des nun auslaufenden Projekts vor. In den vergangenen drei Jahren wurde der Frage nachgegangen, was in einem immer komplexeren Mediensystem – in dem Parteimedien, Influencer*innen und Corporate Newsrooms an Bedeutung gewinnen – überhaupt noch als Journalismus gelten kann. Und: Wer darf/sollte sich als Journalist*in bezeichnen dürfen und wer nicht? Dafür wurde mit über 100 Journalist*innen und neuen Journalismus-ähnlichen Medienschaffenden sowie Mediennutzer*innen gesprochen, um herauszufinden, wie sie die gesellschaftliche Rolle von Journalismus definieren und wo sie die Grenze zu anderen Kommunikationsformen ziehen.
Nach Grußworten von Projektleiter Folker Hanusch und einer Ergebnisdiskussion von und mit Projektmitarbeiterin Kim Löhmann im Rahmen eines Impulsvortrags werden anschließend mit Wiebke Loosen (Hans-Bredow-Institut, Universität Hamburg), Melisa Erkurt (Chefredaktion), Luis Paulitsch (DATUM Stiftung) und Phoebe Maares (Universität Wien/Universität Tübingen) Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zum Thema diskutieren. Die Moderation übernimmt Max Leschanz.