Das Projekt zu geschlechtsspezifischer Altersdiskriminierung und intersektionaler Diskriminierung in europäischen Arbeitswelten wird im Rahmen des EU-Programms Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) gefördert. Ziel ist es, geschlechtsspezifische Altersdiskriminierung, die sich oft mit Diskriminierung aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Migration und Religion überschneidet, besser zu verstehen und Maßnahmen dagegen zu entwickeln. Dies ist bedeutsam, da diese Form der Diskriminierung Teilhabe, beruflichen Aufstieg und Sichtbarkeit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt eingeschränkt, was Europas soziales und wirtschaftliches Potenzial schwächt.
Das Projekt vereint Partner*innen aus Finnland, Griechenland, Österreich, Schweden, Spanien und Ungarn, um auf Basis eines besseren Verständnisses des Phänomens wirksame Maßnahmen für mehr Chancengleichheit und Inklusion zu entwickeln und praxisnahe Lösungen zu erproben.
Das Forschungsteam an Institut, bestehend aus Sabine Einwiller, Raphaela Stibor und Ingrid Wahl, übernimmt im Projekt die wissenschaftliche Leitung und ist insbesondere für die Datenerhebung, Evaluation und methodische Qualitätssicherung zuständig. Bei einem Fördervolumen i.H.v. € 320.000 fließen rund € 67.000 an unser Institut, um die Durchführung des Projekts zu gewährleisten.