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Mag. Katharina Raabe-Stuppnig
Externe Lehrbeauftragte

 

 

 


E-Mail:
katharina.raabe-stuppnig@lansky.at


Ich arbeite seit 2009 schwerpunktmäßig in den Bereichen Medienrecht im weiteren Sinne (Medienstrafrecht, Persönlichkeitsschutz, Datenschutzrecht) sowie im Urheber-, Marken-, Vereins- und Wettbewerbsrecht. Zunächst als Konzipientin in drei spezialisierten Medienkanzleien und seit April 2012 als Rechtsanwältin.

Derzeit bin ich bei Lansky, Ganzger und Partner im Medienteam und betreue neben einem großen Verlagshaus, einen Privatfernsehsender, einen Privatradiosender und einen Mobilfunkanbieter.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der direkten Zusammenarbeit mit Journalisten und Mitarbeiterin von Marketingabteilungen in Fragen des Medien- und Wettbewerbsrechts.


Ausbildung

2010 Rechtsanwaltsprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg

2006-2007 Gerichtsjahr

2006 Sponsion zur Magistra der Rechtswissenschaften

2001-2006 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien Diplom in Kriminalistik


LV-Beschreibung MERRE (Medien- und Rundfunkrecht)

Ich arbeite seit 2009 schwerpunktmäßig in den Bereichen Medienrecht iwS (Medienstrafrecht, Persönlichkeitsschutz, Datenschutzrecht) sowie im Urheber-, Marken-, Vereins- und Wettbewerbsrecht. Zunächst als Konzipientin in drei spezialisierten Medienkanzleien und seit April 2012 als Rechtsanwältin.

In der Lehrveranstaltung werde ich großen Wert auf Praxisnähe und Verständnis legen. Eine Einheit werden wir am Landesgericht für Strafsachen Wien verbringen und zwei bis drei Medienstrafverhandlungen beobachten. Die dort verhandelten Fälle werden wir vorab besprechen und auch in der nachfolgenden Einheit gemeinsam analysieren. Es werden auch Gastredner kommen um „Rede und Antwort“ zu stehen. Darunter ein Senatsmitglied des Oberlandesgerichts Wien aus einem der Mediensenate, um über Arbeit, Erfahrungen und Vorgehensweise des Gerichtes zweiter Instanz zu berichten und ein investigativ arbeitender Journalist, um einen Erfahrungsbericht über „Journalismus und Medienrecht“ zu liefern. Inhalte werden wir auch am Beispiel von alten und aktuellen Zeitungsartikel anwenden und wiederholen.

Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung wird im klassischen Medienstrafrecht (medienrechtliche Anträge nach §§ 6 ff Mediengesetz, Gegendarstellungsverfahren, etc) liegen. Darüber hinaus wird es im Anschluss Einheiten über den zivilrechtlichen Persönlichkeitsschutz (Bildnisschutz nach § 78 Urheberrechtsgesetz, Ansprüche wegen Kreditschädigung und Ehrenbeleidigung nach § 1330 ABGB) und das Datenschutzrecht geben. Weiters wird das Wettbewerbsrecht und Telekommunikationsgesetz, insbesondere im Hinblick auf Marketingmaßnahmen, besprochen. Abschließend wird – sofern genügend Zeit bleibt – das ORF-Gesetz sowie das Audiovisuelle Mediendienste Gesetz kurz „angerissen“ werden.

Es wird zwei kurze schriftliche Test (1. Test Medienstrafverfahren 2. Test Persönlichkeitsschutz) und ein bis zwei Hausübungen geben. Wer mitarbeitet, kann die Note ebenfalls positiv beeinflussen.

Ich freue mich auf ein spannendes Semester!


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