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Buchpublikationen seit 1979

Hömberg, Walter / Hahn, Daniela / Schaffer, Timon B. (Hg.): Kommunikation und Verständigung. Theorie - Empirie - Praxis. Wiesbaden: VS-Verlag 2010.

Menschliche Kommunikation ist auf wechselseitige Verständigung hin angelegt. Diese kann gelingen, wenn die Kommunikationspartner universale Geltungsansprüche wie Verständlichkeit, Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Richtigkeit gemeinsam akzeptieren. Aufbauend auf diesem Grundgedanken hat Roland Burkart das Konzept der "Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit" entwickelt. Die Beiträge des vorliegenden Bandes diskutieren, modifizieren und ergänzen die theoretischen und programmatischen Grundlagen dieses Konzepts. Empirische Fallstudien und Praxisberichte zeigen seine Bedeutung für unterschiedliche Kommunikationsformen und Anwendungsfelder

http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-16918-7/Kommunikation-und-Verstaendigung.html


Ahbe, Thomas / Gries, Rainer / Schmale, Wolfgang (Hg.): Die Ostdeutschen in den Medien. Das Bild von den Anderen nach 1990. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2009.

Wer prägt die in einer Gesellschaft geltenden Vorstellungen über die Eigenarten und die Geschichte einer bestimmten Bevölkerungsgruppe? Welche Auswirkungen haben die Konstruktionen der meinungsführenden Medien auf die Konstruierten?

Antworten auf diese Fragen liefern die Beiträge dieses Bandes. Sie analysieren die mediale Darstellung der Ostdeutschen und Ostdeutschlands im vereinigten Deutschland.

Dieser Band liefert einen – bislang noch ausstehenden – empirisch fundierten Überblick auf die „Ost-Diskurse“. Damit vertieft er nicht nur das Verständnis des gesellschaftlichen Einigungsprozesses. Er ist auch Baustein für eine wechselseitige deutsch-deutsche Wahrnehmungsgeschichte, die über das Verschwinden der DDR und der deutschen Zweistaatlichkeit hinaus weist.


Rados, Antonia / Haas, Hannes (Hg.): Die Fronten sind überall. Aus dem Alltag der Kriegsreportage. Wien: Picus 2009.

Antonia, Rados, vielfach ausgezeichnete Fernseh-Kriegsreporterin, vermittelt anhand eindrucksvoller Beispiele ein umfassendes Bild ihrer Profession. Sie klärt außerdem die Frage, was einen guten Kriegsreporter ausmacht, legt dar, wie sich die Kriegsberichterstattung im Lauf der Zeit verändert hat, zeigt, welchen Einfluss die neuen Medien auf die Kriegsberichterstattung haben, und erörtert die spezielle Situation als Frau in diesem Ausnahmeberuf.

 

 

 


Kröll, Friedhelm: Einblicke. Grundlagen sozial-wissenschaftlichen Denkens. Edition Sozialwissenschaften, Band 2. Herausgegeben von Hannes Haas, Rudolf Richter, Wien: Braumüller 2009.

Die Einblicke, angelegt als Studienbuch für die co-disziplinäre Lehre und Forschung der Sozialwissenschaften, sind das Grundlagenwerk zu sozialwissenschaftlichen Denkweisen.Diese Publikation eröffnet Einblicke und Einsichten in die Eigenart des Sozialen und weiß sich der Idee der Edition Sozialwissenschaften verpflichtet. Die Einblicke bieten einen exemplarischen Überblick über die modernen sozialwissenschaftlichen Denkweisen, eine pointierte Darstellung der Eigenart sozialwissenschaftlichen Denkens im System der Wissenschaften und eine instruktive Einführung in die sozialwissenschaftliche Basisterminologie.
Die Einblicke eignen sich gleichermaßen als gründliche Einführung, als orientierende Übersicht sowie als Wegbereitung zu den verschiedenen sozialwissenschaftlichen ­Disziplinen: von der Soziologie über die Kultur- und Sozialanthropologie, die Politikwissenschaften und die Publizistik- und Kommunikationswissenschaften.


Brantner, Cornelia: Medien und EU: Europäisierung der österreichischenÖffentlichkeit?: Eine Inhaltsanalyse des öffentlichen medialen Diskurses zur Osterweiterung der EU und zum EU-Beitritt der Tschechischen Republik, Saarbrücken: Südwestdeutscher Verlag für Hochschul-schriften 2009.

Ausgangspunkt für die Studie ist die Annahme, dass die Europäisierung von Politik und Wirtschaft von einer Europäisierung der Öffentlichkeit begleitet werden soll. In diesem Zusammenhang werden Fragen der Europäischen Demokratie und Identität diskutiert sowie Modelle und vorliegende empirische Ergebnisse zur Europäischen Öffentlichkeit vorgestellt. Die Inhaltsanalyse wendet sich dem themenspezifischen Diskurs zur EU-Osterweiterung und insbesondere der Debatte über den EU-Beitritt der Tschechischen Republik zu. Hintergrund für die Analyse dieser Debatten ist die Ansicht, dass v.a. bei besonders strittigen Themen nicht nur erhöhte mediale Aufmerksamkeit für das jeweilige Thema, sondern auch diskursive Qualität erforderlich ist. Anlässe für die Untersuchung liefern einerseits die ablehnende Haltung der österreichischen Bevölkerung bezüglich der EU-Osterweiterung, speziell bezüglich des Beitritts der Tschechischen Republik sowie andererseits die Frage nach der medialen Darstellung der EU- Erweiterungspolitik in Österreichs Medien. Dazu werden die Aussagen in der meist gelesenen Boulevardzeitung Kronen Zeitung sowie in der Qualitätszeitung Der Standard analysiert.


Bauer, Thoms A./Ortner (Hg.): Bildung für Europa. Politische Ansprüche und Anregungen für die Praxis, Düsseldorf: B+B MEDIEN 2008.

Wurde vor wenigen Jahren vom "Bildungsraum Europa" vor allem auf akademischen Festveranstaltungen geschwärmt, ist in den letzten Jahren einiges in den politischen und pädagogischen Institutionen in Gang gekommen: Das ist gar nicht so selbstverständlich, denn ihre Bildungssysteme sind den einzelnen europäischen Nationen Güter von hohem Wert, deren Eigenständigkeit es weitgehend zu bewahren gilt. Ob diese Eigenständigkeit eher Bereicherung im Sinne der Diversity-Vorstellungen oder eher Begrenzung eines gedachten gemeinsamen Kulturraumes ist, in dem individuelle und soziale Mobilität und Flexibilität möglich sind, wenn nicht gar gefördert werden, diese Frage entzweit die diskutierenden Parteien. So hat man sich zunächst auf strukturelle und methodische Fragen beschränkt, von denen man hofft, sie in einem weniger emotional geführten Diskurs lösen zu können.
Dies ist freilich ein Irrtum: Am Grundverständnis von "Bildung" der Bürgerinnen und Bürger in den europäischen Bildungsterritorien kann man sich nicht vorbei schwindeln, wenn man eine solche flächendeckend und nachhaltig realisieren will.
Dies hat man nicht nur, aber vor allem in denjenigen konkreten Projekten erkannt, die sich den Fragen der europäischen Bildung, der Bildung in und für Europa mit Hilfe neuer informations- und kommunikationstechnologischer Instrumente zugewandt haben.


Hartmann, Frank: Multimedia. UTB Profile, Wien: Facultas 2008 (UTB 3033).

Multimediale Kommunikation im Digitalzeitalter - das eröffnet neue Fragen zu den Grundlagen der Medienkultur. Diese Einführung liefert den entsprechenden Überblick: Schriftlichkeit, Bildlichkeit, Sound, Desktop & Maus, Interface. Die Technologien von Internet und WWW werden erläutert, Netzentwicklung und Tendenzen von Web 2.0 diskutiert. Inhalt: Sinne und Ästhetik - Lesbarkeit und Bildlichkeit - Akustische Kommunikation - Visuelle Kommunikation - Dokumentation und Datenverarbeitung - Digitalisierung - Computer als Medium - Desktop und Maus - Netzgesellschaft - Das neue Web.


Arno Herberth, Thomas Niederkrotenthaler, Benedikt Till (Hg./Eds.): Suizidalität in den Medien. Suicidality in the Media. Interdisziplinäre Betrachtungen. Interdisciplinary Contributions . Reihe: Austria: Forschung und Wissenschaft - Literatur- und Sprachwissenschaft, Bd. 12, Wien: LitVerlag 2008.

The portrayal of suicide in the media contributes to our understanding of the cultural phenomenon of suicide. The risk of inducing imitative effects, but also the possibility of a preventive impact on the recipients make this topic an important issue in suicide prevention.

International contributions from psychology, medicine, sociology, media- and literary studies focus on semiotics of suicide portrayals in the media and their effects on the recipient.

The analysis of daily press, literature, film genres and the new media gives an up-to-date insight into this interdisciplinary field of research.
The editors work in an interdisciplinary project on "Representations and Impacts of Suicide Stories in the Media". Thomas Niederkrotenthaler does his research at the Institute for Medical Psychology, Center for Public Health, Medical University of Vienna, Benedikt Till conducts his study at the Department of Communication, University of Vienna and Arno Herberth is researcher at the Institute for German Language and Literature, University of Vienna.


Klaus Arnold, Markus Behmer, Bernd Semrad (Hg.): Kommunikationsgeschichte. Positionen und Werkzeuge. Ein diskursives Hand- und Lehrbuch. (= Kommunikationsgeschichte Bd. 26). Münster: LIT 2008.

Was sind die Ziele historischer Kommunikationsforschung? Über welche Theorien wird in der Kommunikationsgeschichte diskutiert? Welche Methoden eignen sich für die Erforschung historischer Fragestellungen?
Das Lehr- und Handbuch informiert über den aktuellen theoretischen Diskurs und die zentralen Werkzeuge, die zur historischen Erforschung der öffentlichen Kommunikation und der Fachgeschichte herangezogen werden können. 
Der thematische Bogen spannt sich von der Kulturwissenschaft und Systemtheorie über Biographismus und Genderforschung bis hin zu quantitativen und qualitativen Analyseverfahren. 
Mit Beiträgen von Horst Pöttker, Rainer Gries, Kurt Imhof, Klaus Arnold, Rudolf Stöber, Wolfram Peiser, Wolfgang R. Langenbucher, Susanne Kinnebrock, Edgar Lersch, Jürgen Wilke, Markus Behmer, Christoph Classen, Michael Meyen, Hans Bohrmann, Josef Seethaler, Maria Löblich und Stefanie Averbeck.


Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Paul Felix Lazarsfeld - Leben und Werk. Anstatt einer Biografie. Edition Sozialwissenschaften, Band 1. Herausgegeben von Hannes Haas, Rudolf Richter, Wien: Braumüller 2008.

Paul Felix Lazarsfeld – 1901 in Wien geboren, 1976 in New York gestorben – wurde in den USA zu einem der Gründerväter gleich mehrerer Disziplinen: Soziologie, Politologie und Kommunikationswissenschaft. Braumüller legt den ersten Reader zu einem der ganz Großen der modernen Sozialwissenschaften vor.
Zu wenigen anderen Namen finden sich in Personenregistern großer sozial- und wissenschaftsgeschichtlicher Studien so zahlreiche Eintragungen wie zu Paul Felix Lazarsfeld. Dennoch: Anders als bei manchen seiner Generationskollegen – Theodor W. Adorno, Siegfried Kracauer, Norbert Elias oder Heinz Hartmann; Max Weber, Georg Simmel oder Helmuth Plessner – korrespondiert Lazarsfelds Rang und Bedeutung nicht mit seiner heutigen Sichtbarkeit. So gibt es keine anspruchsvolle Edition seiner Werke und auch keine Biografie. Selbst Einzelausgaben sind selten.
Mit dem ersten Band der neuen Braumüller-Reihe Edition Sozialwissenschaften liefert Herausgeber Wolfgang Langenbucher eine umfassende Dokumentation von Leben und Werk und eine angemessene Würdigung des Paul Felix Lazarsfeld.


Gottschlich, Maximilian: Versöhnung. Spiritualität im Zeichen von Thora und Kreuz, Böhlau: Wien 2008.

Christentum ist nicht ohne Judentum. Dieser Umstand wird von vielen Christen weithin tabuisiert und ignoriert. Immer noch trifft zu, was der Theologe Karl Barth einmal so formulierte: "Die Kirche ist den Juden, denen sie alles schuldet, bis zum heutigen Tag alles schuldig geblieben." Dieses Buch macht deutlich: Christliche Spiritualität "nach Auschwitz" kann nur eine Spiritualität der Versöhnung sein – im wahrhaften Dialog mit dem Judentum, mit dem Geist Israels, aus dem auch der gläubige Jude Jesus schöpfte. Der Weg dort  hin beginnt damit, nicht das Trennende beider Religionen zu suchen, sondern das Verbindende. Wie das gelingen kann, darauf versucht der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich Antwort zu geben. Der Autor zieht darin Bilanz auch über seinen eigenen religiösen Weg als katholischer Christ mit familiären jüdischen Wurzeln, als Grenzgänger zwischen Judentum und Christentum, der sich in beiden Religionen beheimatet fühlt. Sein Buch verbindet persönliche Überzeugungen und religiöse Einsichten mit grundsätzlichen Fragen des Glaubens im post-metaphysischen Zeitalter…


Wallner, Cornelia: Transformierte Öffentlichkeit - Aufdringliche Privatheit. Eine soziologische Analyse des Kommunikationsverhaltens im sozialen Raum. Saarbrücken: VDM-Verlag 2008

Die Analyse geht von der Beobachtung aus, dass Öffentlichkeit und Privatheit hinsichtlich des Handelns und des sozialen Raumes in Veränderung begriffen sind. Historische und kultursoziologische Aufarbeitungen der Begrifflichkeiten und theoretischen Annäherungen bilden die Grundlage für die Diskussion ausgewählter Bereiche des Kommunikationsverhaltens und ihrer Veränderungen. Die zentrale Frage ist dabei, welche Veränderung die durch soziales Handeln konstituierte Öffentlichkeit erfährt und was dies für das gegenwärtige gesellschaftliche Verständnis von Öffentlichkeit und Privatheit bedeutet.
Über die Verbindung von sozialem Handeln, sozialem Raum und dem Öffentlichkeitsbegriff wird die Transformation von Öffentlichkeit in den, vom geographischen Raum unabhängigen, virtuellen Raum nachvollziehbar. Damit hängen Veränderungen des sozialen Handelns und eine „Aufdringlichkeit" der Privatheit zusammen, durch die der Raum beliebig als privater funktionalisiert wird und sich das Verständnis von Öffentlichkeit grundlegend verändert.


Dorer, Johanna / Geiger, Brigitte / Köpl, Regina  (Hg.): Medien - Politik - Geschlecht. Feministische Befunde zur politischen Kommunikations-forschung. Aus der Reihe: Medien - Kultur - Kommunikation, Wiesbaden: VS-Verlag 2008.

Zusammenführung medien-/ politikwissenschaftlicher sowie feministischer Theorie- und Forschungsfelder.
Spätestens mit der ersten deutschen Bundeskanzlerin ist Geschlecht in der politischen Kommunikationskultur eine relevante Größe geworden. Mit diesem Band werden erstmals medienwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und feministische Theorie- und Forschungsfelder interdisziplinär zusammengeführt. 
Am Beginn des Bandes werden Grundlagen der politischen Kommunikationsforschung unter einem feministischen Blickwinkel diskutiert und weiterentwickelt. Dabei geht es vor allem um die Dekonstruktion bekannter Dualismen wie Öffentlichkeit und Privatheit oder Information und Unterhaltung. 
Die weiteren Beiträge setzen sich mit den AkteurInnen des politischen Kommunikationsprozesses auseinander: Wie werden PolitikerInnen oder Frauenorganisationen medial repräsentiert? Welchen Stellenwert haben Journalistinnen in den Politikressorts der Medien? Wie wird Geschlecht in der Rezeptionssituation hergestellt? Der dritte Teil des Bandes behandelt verschiedene Politikfelder wie z. B. Frauenpolitik, Gewalt, Antirassismus und Migration oder Entwicklungspolitik.


Hartmann, Frank: Medien und Kommunikation UTB Profile: Wien 2008 (UTB 3014)

Der Band bietet eine einführende Darstellung gegenwärtig relevanter Theorien über Medien und Kommunikation. Der umfassende Überblick reicht von den philosophischen Wurzeln der Begriffe über diskursbegründende Theorien im 20. Jahrhundert bis hin zu den Lehr- und Forschungsansätzen der Gegenwart. Divergierende Grundfragen eines breiten Wissensgebietes werden vor dem Hintergrund des Medienwandels und der Theorieentwicklung systematisch für das Feld der Medienwissenschaften erschlossen.

 

 


Przyborski, Aglaja / Wohlrab-Sahr, Monika: Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg 2008.

Das Buch gibt eine Einführung in Grundlagen und Praxis qualitativer Forschung. Es wird ein Bogen gespannt von der ersten Konzeption eines Forschungsvorhabens über Fragen der Erhebung, des Sampling, der Auswertung und Verallgemeinerung bis hin zur Niederschrift der Ergebnisse. Das Buch geht auf die Besonderheiten methodologischer Ansätze ein, arbeitet aber auch ihre Gemeinsamkeiten und Synergien heraus. Gemeinsame Probleme quantitativer und qualitativer Zugänge bleiben dabei nicht ausgespart.


Bauer, Thoms A. (Tempus project JETiC): Medij za otovoreno drustvo, Zagreb: 2007.

 

 

 

 

 

 

 


Bauer, Thoms A./Guidet Thierry/Kaltenbrunner, Andy/Kraus, Daniela (Tempus project JETiC): Prirucnik za predavace novinarstva, Zagreb: 2007.

 

 

 

 

 

 


Bauer, Thoms A. et al (Tempus project JETiC): Vjerodostojnost novina, Zagreb 2007.

 

 

 

 

 

 

 


Burkart, Roland / Hömberg, Walter (Hg.): Kommunikationstheorien. Ein Textbuch zur Einführung (4. Auflage) Studienbücher zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Band 8. Wien: Braumüller 2007.

Theorien sind der Kernbereich einer Wissenschaft. In stark empirisch orientierten Disziplinen wie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft entstehen sie in der Regel über die Verallgemeinerung von Einzelbeobachtungen. Im Gegensatz zur Froschperspektive des Datensammelns bieten sie die Vogelperspektive der Zusammenschau. Theorien eines Faches erlauben Einblicke in seinen Erkenntnisstand.
Das vorliegende Textbuch bietet solche Einblicke. Die Komplexität des Erkenntnisobjektes "Kommunikation" erschwert allerdings die Auswahl der Perspektiven. So geraten einerseits ganz elementare Theorien über menschliche Kommunikation in den Blick, andererseits werden verschiedene Teilgebiete auf ihren theoretischen Reifegrad geprüft: Journalismus, Public Relations, Werbung, Medienpädagogik, Kommunikationspolitik und Kommunikationsgeschichte.
Unter dem Titel "Neue Kommunikationsräume" wird schließlich auch auf Entwicklungen eingegangen, die mit der kommunikationstechnologischen Revolution des vergangenen Jahrzehnts verbunden sind. Der Band "Kommunikationstheorien" entspricht dem aktuellen Diskussionsstand und enthält vorwiegend Originalbeiträge.


Gottschlich, Maximilian: Medizin und Mitgefühl. Die heilsame Kraft empathischer Kommunikation, Wien: Böhlau 2007 (2).

Die moderne Medizin ist reich an wissenschaftlichen, technischen Leistungen, aber arm an menschlichen, kommunikativen Beziehungen. Immer mehr Menschen klagen über ein gefühlloses, inhumanes Medizinsystem, das auf ihre subjektiven seelischen Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt und dem die Sprache des Leids fremd geworden ist. Was den Patienten an kommunikativer Zuwendung vorenthalten wird, fällt auf die Ärzte selbst zurück: Sie werden zunehmend zu Leidenden an ihrer Profession, fühlen sich innerlich leer und ausgebrannt und nicht wenige würden ihren Beruf kein zweites Mal wählen.
"Medizin und Mitgefühl - die heilsame Kraft empathischer Kommunikation" ist der programmatische Titel der aktualisierten und um wesentliche Teile erweiterten Neuauflage des 1998 bei Springer Wien New York erschienenen und seit längerem vergriffenen Buches "Sprachloses Leid. Wege zu einer kommunikativen Medizin".
Der Autor, der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich, geht darin dem vielschichtigen Zusammenhang von Kommunikation und Heilen nach. Sein Buch ist ein leidenschaftliches und zugleich wissenschaftlich fundiertes Plädoyer für eine neue medizinische Kommunikationskultur. Es macht deutlich: Kommunikation ist eine zentrale, unverzichtbare Dimension ärztlicher Heilkunst ...


Gries, Rainer / Schwarzkopf, Stefan: Ernest Dichter. Doyen der Verführer. Zum 100. Geburtstag des Vaters der Motivforschung, Wien: Mucha 2007.

Ernest Dichter, der "Vater der Motivforschung", wurde 1907 in Wien geboren und wuchs in einer armen jüdischen Familie auf. Es gelang ihm gleichwohl, an der Universität zu studieren; Psychologie und Psychoanalyse interessierten den jungen Mann besonders. 1936 geriet er ins Visier der Polizei des 'Ständestaates', wurde verhaftet und entschied sich, zunächst nach Paris zu gehen, um von dort in die USA zu emigrieren. Fortan begab sich der Marketingberater auf die Suche nach den verborgenen "Kaufmotiven" der Menschen und nach der "Seele der Produkte". Dichters Denken, seine beeindruckende Persönlichkeit und seine provokativen Schriften polarisierten in den fünfziger und sechziger Jahren weltweit. Der frühe Global Player wurde zum Inbegriff des "geheimen Verführers" – ein Titel, der ihm schmeichelte und großen Erfolg brachte. Das Buch  zeichnet erstmals aus amerikanischer und aus europäischer Perspektive ein Porträt des "Werbegurus", der unsere Produktlandschaften durch seine Expertisen maßgeblich mitgestaltete.


Hamann, Sibylle / Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Dilettanten unterwegs. Journalismus in der weiten Welt, Wien: Picus 2007.

Eine kritische Reflexion der Chancen und Irrwege von Auslandsreportage.

Als Reporterin hat Sibylle Hamann von den Krisenschauplätzen der letzten Jahre berichtet: aus Kuba und dem Kaukasus, dem Kosovo und dem Kongo, vom Konflikt zwischen Hutu und Tutsi in Ruanda und Burundi, von den Taliban in Afghanistan und aus Banda Aceh nach dem Tsunami. Sie schildert den gleichermaßen banalen wie aufreibenden Alltag als Reporterin und hinterfragt den Mythos der Berichterstattung »vor Ort«.

 


Hellmann, Kai-Uwe, Zurstiege, Guido (Hrsg.): Räume des Konsums. Über den Funktionswandel von Räumlichkeit im Zeitalter des Konsumismus. Wiesbaden: VS-Verlag 2007.

Zielstellung des Buches ist es, die konsumsoziologisch wie gesellschaftstheoretisch relevante Frage zu stellen, ob und inwiefern das Entsprechungsverhältnis von Gesellschaft und Individuum heutzutage immer stärker vom Konsum geprägt wird, während andere Sozialisations- und Inklusions- bzw. Subjektivierungsinstanzen wie Familie, Schule, Beruf, Arbeit und Nation zusehends an Bedeutung verlieren.

 


Rußmann, Uta: Agenda Setting und Internet. Themensetzung im Spannungsfeld von Onlinemedien und sozialen Netzwerken, München: Reinhard Fischer 2007.

Mit den zunehmenden Veränderungen der Medienlandschaft stellt sich die Frage nach Agenda-Setting-Effekten durch neue, internetbasierte interaktive Medien. Bleibt das existierende kollektive Gedächtnis der Gesellschaft erhalten oder kommt es mit der zunehmenden Individualisierung der Themenrezeption zu einer Zersplitterung der Themenlandschaft? Die Autorin geht diesen Fragen nach und integriert die massenmedialen Themensetzungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung der Onlinemedien in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext, um Aussagen über die Auswirkungen auf die interpersonale Kommunikation in sozialen Netzwerken zu treffen. In einer qualitativen empirischen Untersuchung wird die Tragfähigkeit der Agenda-Setting-Hypothese im gegenwärtigen Medienwandel getestet.


Schmidt, Siegfried J. / Zurstiege, Guido: Kommunikationswissenschaft. Systematik und Ziele, Reinbek: Rowohlt 2007.

Angesichts der Herausforderungen, mit denen sich die Kommunikationswissenschaft konfrontiert sieht, ist es an der Zeit, ihre thematischen Kernbestände und die Systematik ihres Zusammenhangs zusammenfassend darzustellen sowie die Ziele einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kommunikation und Medien zu präzisieren. Ein solcher Versuch dient nicht nur dem Selbstverständnis des Fachs, sondern soll auch einen Leitfaden für die Auswahl von Themen in der Lehre bereitstellen. Darüber hinaus geht es um eine Antwort auf die Frage nach dem Verhältnis der Kommunikationswissenschaft zu den verschiedenen Varianten von Medienwissenschaft und Medienphilosophie, die in den letzten Jahren entwickelt worden sind. Kommunikationswissenschaft, so die zentrale Annahme dieses Buchs, sollte in einer Medienkulturgesellschaft als flexible interdisziplinäre Medienkulturwissenschaft konzipiert werden, um ihren wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Aufgaben gerecht werden zu können.


Vitouch, Peter: Fernsehen und Angstbewältigung. Zur Typologie des Zuschauerverhaltens, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 1992, 2000, 2007.

Die elektronischen Massenmedien können heutzutage nahezu jedes Ereignis in kürzester Zeit von jedem Ort der Welt in die Wohnzimmer der Menschen bringen. Wie werden die Rezipienten mit dieser Informationsflut fertig? Wie ist das Phänomen erklärbar, dass eine große Zahl von Fernsehkonsumenten klischeehaften und stereotypen Unterhaltungsformen den Vorzug gibt? Auf der Basis empirischer Untersuchungen wird ein Modell entwickelt, das mit Hilfe von sozial- und emotionspsychologischen Ansätzen die zentrale Frage zu beantworten versucht: "Wer konsumiert warum welche Programme?"


Zurstiege, Guido: Werbeforschung. Konstanz: UVK/UTB 2007.

Aus der Perspektive der Medien- und Kommunikationswissenschaft geht dieses Lehrbuch zunächst auf den Gegenstand sowie auf die Geschichte von Werbung und Werbeforschung ein. Anschlie end werden rechtliche und ethische sowie ökonomische und organisatorische Rahmenbedingungen analysiert. Handlungsdimensionen und Handlungsrollen, werbliche Medienangebote und Rezeption/Wirkung sind weitere Themenkomplexe des Buches.

 


Bauer, Thoma A./Vujovic, Oliver (Hg.): Media and Minorities in South East Europe, Wien: SEEMO 2006.

 

 

 

 

 

 


Bauer, Thoms A./Ortner (Hg.): Medien für Europa. Module für die zeitgeschichtliche Erwachsenenbildung, Düsseldorf: B+B MEDIEN 2006.

Die Integration der europäischen Nationalstaaten bedarf der aktiven Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger. Soll die politische Vereinigung gelingen, muss sich in allen Betroffenen das Bewusstsein von Europa als einem gemeinsamen Kulturraum herausbilden. Voraussetzung für die Erkenntnis von Gemeinsamkeit ist die Kenntnis der jeweils anderen. Nur wer Geschichte und Gegenwart des anderen auch wirklich kennt, kann sie mit der eigenen vergleichen, kann Unterschiede und schließlich Gemeinsamkeiten entdecken. Bei diesem schwierigen, gleichermaßen individuellen wie sozialen Bildungsprozess können Medien aller Art, Massenmedien und Bildungsmedien, helfen. In einem dreijährigen Projekt, das aus Mitteln der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms SOKRATES gefördert und von der VolkswagenStiftung unterstützt wurde, haben Fachleute aus vier Staaten der Europäischen Union Bildungsmedien gesammelt, gesichtet, dokumentiert und zu Modulen kompiliert, die der zeitgeschichtlichen Erwachsenenbildung in – und für– Europa dienen.
In diesem Band werden wesentliche Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt vorgelegt. Es handelt sich dabei sowohl um konzeptionelle Beiträge und Reflexionen zur Thematik als auch um Ergebnisse, die sich für die unmittelbare Nutzung in der Bildungspraxis eignen. Die Projektergebnisse sind in erster Linie für Dozentinnen und Dozenten sowie Teilnehmer der Erwachsenenbildung gedacht. Sie dienen der Vorbereitung und Durchführung von adressatengerechten Veranstaltungen der zeitgeschichtlichen Erwachsenenbildung. Die zu Modulen zusammengestellten Bildungsmedien werden so detailliert beschrieben, dass die Adressaten über ihre Nutzung entscheiden können. Von besonderer Relevanz für die Praxis ist die diesem Band beigefügte Mediendatenbank auf CD-ROM.


Bauer, Thoms A./Ortner (Hg.): Werte für  Europa. Medienkultur und ethische Bildung in und für Europa, Düsseldorf: B+B MEDIEN 2006.

Europa ist keine Dichtung, aber auch noch lange nicht (die ganze) Wahrheit. Noch ist es ein ungereimtes Projekt. In ihren Beiträgen setzen sich die Autoren mit Fragen der ethischen Erwachsenenbildung in und für Europa auseinander: Was ist sich Europa wert? Was sind die Herausforderungen, durch die es von einem Projekt zu einem Programm werden kann?Welche theoretischen und praktischen Paradigmen braucht es, um Defizite der Kommunikation zu kompensieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen? Welche Rolle spielen in diesem Prozess Bildung, Medien, Medienbildung und Bildungsmedien? Und last but not least: Was sind die Strategien für ein nachhaltiges Europa? Gibt es ein Lernprogramm, in dem und mit dem sich Europa näher kommen kann?Die in diesem Buch dazu vorgestellten Fragen sind zugleich Pfade zu möglichen Antworten, wie die Antworten, die dazu gegeben werden, erst recht Fragen aufwerfen. In diesem Sinne finden sich in diesem Buch zum generellen Thema der eurokulturellen Bildung Reflexionen, Analysen und Konzepte, die, gefördert von der Euopäischen Kommission im Rahmen des Programms GRUNDVIG, in öffentlichen Tagungen und in internen Arbeitsmeetings erörtert wurden. Die Analysen zu Transkulturalität, Diversity, Medien, Sprache und Nachhaltigkeit verstehen sich als offene Pfade zu den ebenfalls in diesem Buch vorgestellten Konzepten (ethische Medienkontrolle, Minderheiten, Krisenvermittlung). Sie wollen im Grunde nichts anderes sein als exemplarische Anregungen für eine Europäische Gesellschaft, die im Modell einer offenen Gemeinschaft zu sich selbst findet.


Bauer, Thoms A. et al (Tempus project JETiC): Utjecaj globalizacije na novinarstvo, Zagreb 2006.

 

 

 

 

 

 


Haas, Hannes (Hg.): Max Winter. Expedition ins dunkelste Wien. Meisterwerke der Sozialreportage. Wien: Picus 2006.

Für den Blick von "ganz unten" begab sich der Wiener Journalist Max Winter vor hundert Jahren in die Welt der Wiener Elendsklasse. Seine Sozialreportagen zeigten Wirkung. Er ließ sich als Obdachloser verkleidet ins Polizeigefängnis werfen, arbeitete als Statist in der Hofoper, als Kulissenschieber im Burgtheater und als "Schreiber bei Harry Sheff", einer Kolportageromanfabrik. Rollenreportagen machten es ihm möglich, nicht von außen, sondern von innen den Alltag Benachteiligter zu schildern. Dabei war die gesamte Monarchie sein Einsatzgebiet. Recherchen führten ihn in die Industriegebiete der Steiermark, zu den mährisch-schlesischen Webern oder den böhmischen Fabrikarbeitern. Der Journalismus, wie Max Winter ihn verstand, ist nicht bloß Schreib(tisch)arbeit. Obwohl er seine Artikel akribisch mit wissenschaftlichen Ergebnissen, Statistiken und amtlichen Sozialberichten, Akten und Archivmaterial untermauerte, sicherten seine unkonventionellen Vor-Ort-Recherchen qualitative Standards, die nichts an Gültigkeit verloren haben. Seine Verkleidungen und das unerkannte Einschleichen in fremde Milieus, der maskierte Gang in die Welt der gesellschaftlichen Außenseiter und Unterdrückten, ließen Max Winter Elend und Unrecht unmittelbar am eigenen Leib spüren. Er wählte diesen Weg, um nach der Überwindung von Recherchebarrieren in Terrains vorzudringen, die dem Journalisten verwehrt geblieben wären. Die Enthüllung von Missständen gelang durch Verkleidung. Was die "Muckraker" in den USA taten, leistete Max Winter, methodisch ein Wallraff der k.u.k.-Monarchie, in Wien: Er beschrieb die inoffizielle Realität der Großstadt, den Alltag der niederen sozialen Schichten der Monarchie von unten.


Hartmann, Frank: Globale Medienkultur. Technik, Geschichte, Theorien. Wien: WUV-Facultas/UTB 2006.

Ab 1800 begann die Ära der Telekommunikation. Die Weltwahrnehmung änderte sich zusehends und inmitten der Industriegesellschaft bahnte sich das Zeitalter der Information an. Ab 1900 wurde die Medienkultur weltumspannend. Wie das geschah, diskutiert der Autor anhand dreier medientechnischer Innovationen: 
(1) Kabel. Die Anwendung von Elektrizität für den internationalen Nachrichtenverkehr (Telegraphie, Telefonie)
(2) Wireless. Die Nutzung des Elektromagnetismus für die drahtlose Sendung (Funk, Radio, Satelliten)
(3) Online. Die Konstruktion eines elektronischen Datenraumes mit universellen Interfaces (Internet)


Herczeg, Petra: Sprache als Erbe. Aufwachsen in mehreren Sprachen, Klagenfurt: Wieser Verlag 2006.

In diesem Buch wird »Sprache als Erbe« begriffen, das von einer Generation an die nächste weitergegeben wird - vor diesem Hintergrund werden die Möglichkeiten von Minderheitensprachen diskutiert, in der Kommunikationsgesellschaft zu überleben. Durch die Einbeziehung unterschiedlicher theoretischer Perspektiven - wie entwicklungspsychologischer, neurophysiologischer, sprachwissenschaftlicher - wird gezeigt, unter welchen Bedingungen Kinder in der Kommunikationsgesellschaft mehrsprachig aufwachsen können, bzw. welche Voraussetzungen geschaffen werden können, die sich »sprachfördernd« auf das Kind auswirken. Als Anschauungsbeispiel dient die burgenlandkroatische Volksgruppe.
Die Förderung mehrsprachiger Sprachkompetenzen findet immer im Spannungsverhältnis von Mehrheits- und Minderheitensprache statt. Ausgegangen wird davon, dass »Medien« für die Heranwachsenden wichtige sozialisierende Funktionen übernehmen, die auch für die Frage nach den Bedingungen, Hindernissen, aber auch Möglichkeiten des kindlichen Spracherwerbs von essentieller Bedeutung sind.
Der Verlust der Möglichkeit sich in unterschiedlichen Sprachen auszudrücken, bedeutet für Kinder auch eine verminderte Möglichkeit zur Welterfahrung. In mehreren Sprachen kommunizieren zu können, impliziert eine zusätzliche Dimension (und Stimulation) ihrer Identitätsbildung. Um die entsprechenden Sprachkompetenzen erwerben zu können, muss vor allem ein entsprechendes (auch mediales) Sprachangebot vorhanden sein, das von den Kindern wahrgenommen werden kann. Kinder, die in mehreren Sprachen aufwachsen, können sich ein eigenes Refugium des Aufgehobenseins schaffen, diese emotional-affektive Dimension ist auch die Gratifikation für den Erwerb von Minderheitensprachen. Denn Sprachen transportieren das kulturelle Erbe spezifischer Gruppen in einer vielfältigen global orientierten Kommunikationsgesellschaft.


Ralf Bohnsack / Aglaja Przyborski / Burkhard Schäffer (Hg.): Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis, Opladen: Budrich 2006.

Das Gruppendiskussionsverfahren, welches wesentlich in der dokumentarischen Methode fundiert ist, hat in den letzten Jahren eine breite Bedeutung in unterschiedlichen Forschungsfeldern der Sozialwissenschaften gewonnen. Anhand von Forschungsbeispielen aus diesen unterschiedlichen Anwendungsbereichen wird das Verfahren praxisnah präsentiert. Die Forschungsfelder reichen von der Kindheits-, Jugend- und Sozialisationsforschung (u. a. im Bereich der politischen und beruflichen Orientierungen und der Spielpraxis) über die Politik-, Organisations- und Evaluationsforschung (u. a. im Bereich der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Polizei), die Werteforschung (u. a. im Bereich der Leistungsorientierung) bis hin zur Rezeptionsforschung. Methodische Grundlagen des Verfahrens und seine Bedeutung für die Gesprächsanalyse werden
ebenso umfassend erläutert wie seine Vermittlung in der Lehre. Die Autorinnen und Autoren eröffnen insbesondere neue Perspektiven im Bereich der forschungspraktischen Anwendung.


Kromschröder, Gerhard / Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Ach, der Journalismus. Glanz und Elend eines Berufsstandes, Wien: Picus 2006.

Kromschröder ist ein Meister der Rollenreportage, hat "undercover" in den unterschiedlichsten Milieus ermittelt und als Kriegsberichterstatter des "Stern" aus Bagdad über den ersten Irak-Krieg berichtet. In seinem Band denkt er nicht nur über Selbstbewusstsein und Selbstüberschätzung seines Berufsstandes nach, sondern gibt auch erstmals hautnah Einblicke in seine ungewöhnliche Arbeitsweise.

 

 

 


Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Europäische Öffentlichkeit und medialer Wandel. Eine transdisziplinäre Perspektive. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006 (gem. mit Michael Latzer).

Die Entwicklung einer europäischen Öffentlichkeit ist eine zentrale Herausforderung im europäischen integrations- und Erweiterungsprozess, denn Form und Ausmaß europäischer Öffentlichkeit sind mitbestimmend für die demokratische Qualität der Europäischen Union und für den sozialen Zusammenhalt in Europa. Wie eine europäische Öffentlichkeit idealtypisch aussehen soll, wie sie entsteht, auf welcher Stufe des Weges sich Europa derzeit befindet und welche strukturellen Hindernisse es zu überwinden gilt, sind zentrale Fragen für die Weiterentwicklung europäischer Demokratie und Integration. Das vorliegende Buch bietet Antworten auf diese Fragen und analysiert die Rolle der Nachrichtenmedien und deren Wandel im Prozess der Europäisierung von Öffentlichkeit. 22 Beiträge vermitteln den Stand der theoretischen und empirischen europäischen Öffentlichkeitsforschung aus transdisziplinärer Perspektive.


Götzenbrucker, Gerit: Soziale Netzwerke in Unternehmen. Potenziale computergestützter Kommunikation in Arbeitsprozessen. Wiesbaden: DUV 2005.

Kooperationen in Unternehmen sind maßgeblich an Kommunikationsprozesse gekoppelt. Soziale Netzwerke, eine nicht an die formale Organisation gebundene Form interner und externer Vernetzung, bieten eine potenzielle Basis zur Zusammenarbeit. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien wie E-Mail haben sich in den vergangenen Jahren zu unentbehrlichen Koordinations- und Kommunikationsinstrumenten - insbesondere auch in Team-arbeitsprozessen - entwickelt. 
Anhand einer Strukturanalyse der elektronischen Kommunikation von vier Arbeitsteams in einem IT-Unternehmen untersucht Gerit Götzenbrucker die Potenziale computergestützter sozialer Netzwerke. Sie zeigt, dass sich im elektronischen Raum alternative Kommunikationskulturen entwickeln und dass sich daraus Machtverschiebungen ergeben. Es wird außerdem deutlich, dass technisch vermittelte Kommunikation Sozialbeziehungen verändert bzw. kreiert, die wiederum auf die konkreten Ausprägungen des Mediums zurückwirken.


Haas, Hannes: Medienkunde. Grundlagen, Strukturen, Perspektiven. Wien: WUV 2005.

 

 

 

 

 

 


Harpprecht , Klaus / Langenbucher, Wolfgang R.: Auf der Höhe der Zeit? Journalismus, der schönste, der schrecklichste aller Berufe, Wien: Picus 2005.

Über Macht und Ohnmacht des Journalismus.

Mit Klaus Harpprecht findet ein weiterer profilierter Journalist Eingang in die handverlesene Reihe von Autoren, die anlässlich der Theodor-Herzl-Vorlesung am Wiener Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft über ihre Arbeit als Kulturleistung nachdenken. Der mittlerweile freischaffende Publizist vergleicht ausgehend von einem autobiografischen Ansatz die unterschiedlichen Mediengattungen und geht dabei jeweils auf ihre Besonderheiten ein.

 


Fritz Hausjell / Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Unerhörte Lektionen. Journalistische Spurensuche in Österreich 1945-1955. Wien: Picus 2005.

Die Auswahl exemplarischer journalistischer Texte aus dem ersten Jahrzehnt nach der Befreiung Österreichs macht nicht nur die mediale Auseinandersetzung mit dem Erbe des Nationalsozialismus, mit der Schuld Österreichs am Holocaust sichtbar. Sie vermittelt auch das Ringen um die Entwicklung eines unabhängigen, freien Journalismus. Mit Texten von Paul Deutsch, Ernst Fischer, Bruno Frei, Rudolf Kalmar, Viktor Matejka, Alfred Polger und anderen.

 


Ridder, Christa-Maria / Wolfgang R. Langenbucher / Ulrich Saxer / Christian Steininger (Hg.): Bausteine einer Theorie des öffentlich - rechtlichen Rundfunks. Festschrift für Marie Luise Kiefer. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005.

Eine systematische Theorie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist medienwissenschaftlich wie medienpolitisch überfällig. Ihre Entwicklung transdisziplinär voranzutreiben, ist Anliegen dieser Publikation. Unter den vier zentralen Dimensionen Recht, Gesellschaft, Kommunikation und Ökonomie werden "Bausteine einer Theorie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" erarbeitet. Dazu kommen ausgewiesene Kenner aus Wissenschaft, Medienforschung und Medienpolitik zu Wort. Abschließend wird die wohl meistdiskutierte programmpolitische Streitfrage gestellt: Was hat die Quote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu suchen? Programmverantwortliche ebenso wie Programmbeobachter waren aufgerufen, hierauf prägnante Antworten zu geben.


Zurstiege, Guido: Zwischen Kritik und Faszination. Was wir beobachten, wenn wir die Werbung beobachten, wie sie die Gesellschaft beobachtet. Köln: Herbert von Halem 2005.

Werbung ist eine Projektionsfläche kollektiver Mentalitäten, sie ist eine mächtige Sozialisationsinstanz und ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor. Sie ist angesichts der zunehmenden Kommerzialisierung der Kommunikation eine wichtige Triebfeder der Dynamik im Mediensystem. Und natürlich: Sie ist ein unübersehbarer und daher unausweichlicher Bestandteil unseres Lebens. Wenn wir die Selektions- und Konstruktionsmechanismen, die Sinn- und Deutungsmuster dieser von der Medien- und Kommunikationswissenschaft weitgehend vernachlässigten Kommunikationsform kennen, erschließen wir uns damit eine aussagekräftige Quelle der Gesellschaftsbeobachtung.


Jakobs, Hans-Jürgen / Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Das Gewissen ihrer Zeit. Fünfzig Vorbilder des Journalismus, Wien: Süddeutsche Zeitung / Picus 2004.

Qualitätsjournalismus ist mehr als ein Tagesgeschäft. Dieses Buch stellt fünfzig seiner bedeutendsten deutschsprachigen Vertreter der letzten Jahrhunderte vor und unterstreicht durch dieses "Adelsprädikat" der Kanonbildung den kulturgeschichtlichen Stellenwert journalistischen Arbeitens: als Instrument der Aufklärung, der politischen Kontrolle und der Erkundung gesellschaftlicher Realität, der Gesellschaftskritik und der Lernprozesse einer Zivilgesellschaft. Zunächst als Serie in der Süddeutschen Zeitung konzipiert, versammelt dieser erweiterte Band die Porträts der großen Vorbilder einer Zunft, die von ihren heutigen Vertretern, Topjournalisten wie Herbert Riehl-Heyse, Wolf Lepenies, Roger Willemsen, Peter Glotz, Heribert Prantl, Franziska Augstein, Hermann Unterstöger, Evelyn Roll, Cathrin Kahlweit und vielen anderen, verfasst wurden.


Luc Jochimsen / Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Warenhaus Journalismus. Erfahrungen mit der Kommerzialisierung des Fernsehens, Wien: Picus 2004.

Vor dem Hintergrund ihrer langen journalistischen Karriere setzt sich Luc Jochimsen kritisch und pointiert mit wesentlichen Entwicklungen im Fernsehjournalismus auseinander und gewährt Einblicke hinter die Kulissen unseres kommerzialisierten Fernsehalltags.

 

 

 

 

 


Przyborski, Aglaja: Gesprächsanalyse und dokumentarische Methode. Qualitative Auswertung von Gesprächen, Gruppendiskussionen und anderen Diskursen, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2004.

Die Rekonstruktion alltäglicher Standards der Verständigung auf der Grundlage von empirischem Material stellt eine zentrale Herausforderung der sozialwissenschaftlichen Forschung dar. Die vorliegende Arbeit setzt hier an und rekonstruiert kollektive implizite Regeln der Verständigung in Diskursen. Dabei nimmt sie sich einer sowohl von der sozialwissenschaftlichen als auch von der soziolinguistischen Gesprächsanalyse weitgehend vernachlässigten Funktion von Gesprächen an: der rituellen Herstellung von Gemeinschaft und Kollektivität im Vollzug, in der Performativität des Diskurses. Auf der Grundlage ausführlicher Textinterpretationen unterscheidet die Autorin fünf Diskursmodi als Ausdruck unterschiedlicher Formen von Vergemeinschaftung, allgemeiner: von Sozialität. Durch die übersichtliche und ausführliche Darstellung einzelner Arbeitsschritte der Textanalyse in der Theorie und auf der Grundlage von empirischem Material bietet das Buch eine praxisrelevante Einführung in die qualitativ-rekonstruktive Auswertung von Gesprächen, Gruppendiskussionen und anderen Diskursen im Hinblick auf sozialwissenschaftliche Fragestellungen. Es ist aus der langjährigen Lehrpraxis der Autorin geschrieben und  deshalb hervorragend in Seminaren einsetzbar, eignet sich aber auch für das Selbststudium. Nicht zuletzt leistet es einen erheblichen Beitrag zur Weiterentwicklung qualitativer Methodologie, insbesondere zu deren Standardisierung, aber auch zur Diskussion um Gültigkeit und Zuverlässigkeit qualitativer Methoden.


Huemer Peter / Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Warum das Fernsehen dümmer ist als das Radio. Reden über das Reden in den Medien, Picus 2003.

Das Gespräch als journalistisches Ausdrucksmittel im Wandel der Zeiten.
Peter Huemer ist nicht nur eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Radio, sondern hat sich darüber hinaus als Miterfinder des »Club 2« als Pionier von Fernsehformaten positioniert, die ihrer Zeit voraus waren, und dabei ein mittlerweile legendäres Genre geschaffen. Sein Rückschluss aus dieser jahrelangen Tätigkeit ist nun ebenso lakonisch wie provokant. Die Frage nach dem Warum führt er in seiner Theodor-Herzl-Dozentur aus.

 

 


Vitouch, Peter / Payrhuber, Andrea(Hg.): Psychologie des Internet. Empirische Arbeiten zu Phänomenen der digitalen Kommunikation, Band II, Wien: WUV 2004.

Das vorliegende Buch wendet sich an Studentinnen der Kommunikationswissenschaft, der Psychologie und der Soziologie. In beispielhaftet Weise werden anhand von ausgewählten Untersuchungen aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Internetforschung abgehandelt.
Peter Vitouch ist Professor für Medienpsychologie am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Andrea Payrhuber ist Universitätsassistentin ebendort mit dem Arbeitsschwerpunkt OnlineResearch.

 


Burkart, Roland: Kommunikationswissenschaft. Grundlagen und Problemfelder. Umrisse einer interdisziplinären Sozialwissenschaft. 4., völlig neu bearb. Aufl. Wien: Böhlau/UTB 2002.

Das vorliegende Buch entfaltet systematisch die Perspektiven der Kommunikationswissenschaft. Der Autor entwickelt einen Kommunikationsbegriff, der die besondere Qualität der Humankommunikation herausarbeitet, geht auf die Sprache als typisch menschliches Kommunikationsmedium ein und beleuchtet den Stellenwert dieser menschlichen Kommunikationsqualitäten sowohl für die Anthropogenese als auch für den Sozialisationsprozess. Auf dieser Basis beschäftigt sich der Autor dann mit den Grundlagen der modernen Massenkommunikationsgesellschaft, u. a. dem Spannungsfeld zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, dem Jahrhundertmedium Fernsehen und den Konturen der modernen Multimediazukunft.


Haas, Hannes / Langenbucher, Wolfgang R. (Hrsg.): Medien- und Kommunikationspolitik. Ein Textbuch zur Einführung. Wien: Braumüller 2002, 2005 (2).

Die aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des klassischen Einführungswerks widmet sich jener Teildisziplin der Kommunikationsforschung, die bei der Entwicklung des Fachs in den letzten drei Jahrzehnten Pionierarbeit leistete. Das neu aufgelegte Studienbuch versammelt in drei Abschnitten - I. Grundlagen der Kommunikationspolitik; II. Medienpolitik; III. Kommunikations-Union Europa - große Namen und grundlegende Texte zur Kommunikations- und Medienpolitik: Brechts "Radiotheorie 1927-1932", "Ziele und Formen der Kommunikationspolitik" (Franz Ronneberger), "Gesellschaftsordnung und öffentliche Kommunikation" (Kurt Imhof), "Medienpolitik - historisch gesehen" (Jürgen Wilke) oder "Die europäische Medienordnung" (Dieter Dörr) machen den Band zu unverzichtbarem Lesestoff für Studierende der Kommunikationswissenschaften und vermitteln neue Einblicke in Entwicklung und Facetten der Medienpolitik.


Dorer, Johanna / Geiger, Brigitte (Hrsg.): Feministische Kommunikations- und Medienwissenschaft. Ansätze, Befunde und Perspektiven der aktuellen Entwicklung, Wiesbaden: VS-Verlag 2002.

Feministische Medienforschung ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil kommunikationswissenschaftlicher Forschung geworden. Der Band greift zentrale Aspekte des expandierenden Forschungsfeldes auf und bietet damit einen guten Einblick in die aktuelle Diskussion innerhalb der feministischen Medienforschung. Zu Beginn des Bandes steht eine philosophische Reflexion des Geschlechterbegriffs, der nach wie vor die Grundlage einer feministischen Betrachtung von Kommunikations- und Medienprozessen bildet. Die weiteren Beiträge diskutieren Ansätze, Befunde und Perspektiven der kommunikationswissenschaftlichen Kernbereiche: Öffentlichkeit, Journalismusforschung, Film- und Fernsehforschung sowie Neue Medien.


Haas, Hannes / Jarren, Otfried (Hrsg.): Mediensysteme im Wandel. Struktur, Organisation und Funktion der Massenmedien. Wien: Braumüller 2002.

Die Beiträge dieses Sammelbandes beschäftigen sich nicht nur mit der Wirkung von Massenmedien. Auch Struktur und Organisation, die gesellschaftliche Funktion der Massenkommunikation sowie die Frage, ob unterschiedliche Medien einander ergänzen oder verdrängen, werden untersucht. Der Medienbegriff ist nicht zu trennen von technischen und sozialen Bedingungen und somit von der Organisationsform, denn sie bestimmen die soziale Kommunikationspraxis.


Riehl-Heyse, Herbert / Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Arbeiten in vermintem Gelände - Macht und Ohnmacht des Journalismus. Theodor-Herzl-Vorlesung. Wien: Picus 2002.

Leidenschaftlich und stets an prägnanten Beispielen aus der Praxis orientiert plädiert H. Riehl-Heyse für den Qualitätsjournalismus und ein Umfeld, das ihn ermöglicht.

Mit einem Blick in die eigene Werkstatt zeigt er, dass die Arbeiten von Journalisten als kulturelle Errungenschaft vor allem im Dienste angeregter und anregender öffentlicher Debatten stehen.

 

 

 


Götzenbrucker, Gerit: Soziale Netzwerke und Internet-Spielewelten. Eine empirische Analyse der Transformation virtueller in realweltliche Gemeinschaften. Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2001.

Die Teilnahme an Spiel- und Konversationsgemeinschaften im Internet - sog. multi user dimensions (MUDs) - führt nicht nur zur Konstituierung virtueller Gruppen, sie beeinflusst auch Struktur und Umfang realweltlicher sozialer Netzwerke. Im virtuellen Raum bilden sich spezifische Übereinkünfte sozialen Handelns, Rollenstrukturen und Vertrauensvorschüsse aus, welche als Indikatoren für virtuelle Gemeinschaftsbildung gelten können. Im realen Leben führt diese virtuelle Praxis zur Ausweitung der egozentrierten sozialen Netzwerke. Ergebnisse einer real life-Befragung von 40 SpielerInnen sowie die detaillierte Analyse dreier MUD-Environments (Silberland, Ultima Online, Palazzo) zeigen überdies, daß MUDs jeweils spezifische Spielertypen mit unterschiedlichen Lebensstilen anziehen.


Kai, Hermann / Margrit Sprecher / Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Sich aus der Flut des Gewöhnlichen herausheben. Die Kunst der großen Reportage . Wien: Picus 2001.

Einblicke in die »Werkstatt« zweier renommierter Reportage-Journalisten. Journalismus ist wie Literatur eine schöpferische Tätigkeit, für die es auch eine "Poetik" geben kann.

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien hat deshalb eine Poetik-Dozentur – benannt nach dem großen Wiener Journalisten Theodor Herzl – eingerichtet. Als erstes Ergebnis dieser praktischen Theorie des Journalismus liegt nun dieses Buch vor, in dem die beiden namhaften Journalisten Kai Hermann und Margrit Sprecher der "Kunst der großen Reportage" auf den Grund gehen.

 


Vitouch, Peter (Hg.): Psychologie des Internet, Wien: WUV 2001.

Verlieren wir uns im Cyberspace oder gewinnen wir neue Freiheiten durch die immer weiter fortschreitende Entwicklung der Kommunikationstechniken? Das Internet als Informations und Kommunikationsmedium im 21. Jahrhundert scheidet die Stimmen im öffentlichen Diskurs wie in den Wissenschaften. Die Studien dieses Bandes beschäftigen sich mit der Psychologie des Internet und Legen dabei ihren Schwerpunkt auf die Person des Users selbst: Wie ist die Persönlichkeitsstruktur von Internetusern beschaffen? Besteht ein Zusammenhang zwischen häufiger Internetnutzung in der Freizeit und Einsamkeit? Stimmt es, daß Männer häufiger Kontakte über elektronische Medien aufnehmen als Frauen? Wie häufig wählen User eine neue Identität und aus weichen Gründen? Sind Chatrooms tatsächlich der Ort, an dem Freundschaften entstehen? Welche gestaltpsychotogischen Kriterien muß eine Website erfüllen, um das Interesse der User zu wecken? Acht fundierte empirische Untersuchungen liefern interessante Ergebnisse aus der Perspektive sozialpsychologischer Kommunikatlons und Wahrnehmungstheorien.


Burkart, Roland: Kommunikationswissenschaft. Velico Tarnovo: Veritas 2000 (bulgarische Übersetzung).

 

 

 

 

 

 

 


Haas, Hannes: Empirischer Journalismus. Verfahren zur Erkundung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 1999.

 

 

 

 

 

 


Gottschlich, Maximilian: Die Welt ist, wie wir sie denken. Zur Kulturkritik der mediengesellschaft, Wien, New York: Springer 1999.

Wie ist Existenzorientierung in der modernen Kommunikationsgesellschaft, also unter den Bedingungen medialer Wirklichkeitskonstruktion möglich? Diese zentrale, alle Lebensbereiche –von der Politik bis zur Religion – durchdringende Frage ist das prägende Leitthema dieser Sammlung wissenschaftlicher Analysen und Essays. 
Unser Wahrnehmen und Denken ist eingewoben in die unaufhörliche Dialektik zwischen Innen-und Außenwelt, zwischen Wahrnehmung und ihrer im rationalen Denken oder auch im intuitiven Erkennen rückgekoppelten Sinn- und Weltkonstruktion. Medienkommunikation ist Teil dieses komplexen, dialektischen Zusammenhangs und zugleich dessen spezifische Anschauungsform. 
Damit fordert Maximilian Gottschlich auch sein eigenes Fach, die Kommunikationswissenschaft, heraus: solange sie dem obsoleten mechanistischen Paradigma der Physik verhaftet bleibt, solange werden ihr die eigentlichen kommunikativen Zusammenhänge verborgen bleiben. 
So setzt das Buch am Ende mit einem Plädoyer für eine ganzheitlich denkende, systemische Kommunikationswissenschaft einen neuen Anfang...


Gottschlich, Maximilian: Sprachloses Leid. Wege zu einer kommunikativen Medizin. Die heilsame Kraft des Wortes, Wien, New York: Springer 1998.

Kommunikation ist ein unverzichtbarer, fundamentaler Bestandteil ärztlicher Heilkunst. Vor dem Hintergrund einer ausführlichen Defizitanalyse der gestörten Beziehung zwischen Arzt und Patient geht der Wiener Kommunikationswissenschafter Maximilian Gottschlich dem vielschichtigen, inneren Zusammenhang von Kommunikation und Heilen nach. Auch wenn es keine Patentrezepte für glückende, kommunikative Beziehungen geben kann, so lassen sich doch Parameter angeben, an denen sich die Qualität positiver, heilsamer Kommunikation bemessen läßt. Wobei die Frage, wie wir heute mit Krankheit, Leid und Tod kommunikativ umgehen und umgehen sollen, nicht auf die Arzt-Patient-Beziehung alleine beschränkt bleibt. Die Frage geht uns alle an, weil wir alle davon betroffen sind...


Vitouch, Peter: In Medias Res. Gedanken hinter einer Kolumne, Wien: Holzhausen 1998.

Der Kommunikationsforscher und Starkolumnist der Zeitung "Kurier", Peter Vitouch, reflektiert über die Probleme und Fragen seiner Kolumnen. So ist das Buch nicht nur eine Blütenlese erfolgreicher Zeitungstexte, sondern eröffnet größere Perspektiven und Gedanken zu Kommunikation, Medien und Gesellschaft.

 

 

 


Vitouch, Peter / Tinchon Hans-Jörg (Hg.) (unter Mitarbeit von Alfred Dier und Günther Kernbeiß): Cognitive Maps und Medien. Formen mentaler Repräsentation bei der Medienwahrnehmung, Frankfurt am Main: Peter Lang 1996.

Bei der Auseinandersetzung mit medial vermittelten Inhalten ist es von Bedeutung, in welcher Form sich die Rezipienten diese Inhalte aneignen. Eine Möglichkeit, kognitive Repräsentationen faßbar zu machen, bietet das Konstrukt der Cognitive Maps. Sich im Beziehungsgestrüpp von Spielfilmen zurechtzufinden kann mit einer gut strukturierten kognitiven Karte besser gelingen. Anhand von praxisrelevanten Formen der Massenkommunikation soll der Aspekt der kognitiven Repräsentation vor allem unter zwei Gesichtspunkten näher beleuchtet werden: Gibt es diese Form der Repräsentation als Cognitive Map? Ergibt sich daraus ein Unterschied in der Verarbeitung der Inhalte? Die Annäherung an diese Fragen wird zudem durch eine Auseinandersetzung mit dem theoretischen Begriff der Schematheorie fundiert.


Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Vertriebene Wahrheit. Journalismus aus dem Exil. Wien: Ueberreuter 1995 (gem. mit Fritz Hausjell), Wien: Ueberreuter 1995.

 

 

 

 

 

 


Bobrowsky, Manfred (Hg.): Schreiben im Widerstand. Österreichische Publizisten 1933-1945, 295 S. mit 9 Abbildungen, Wien: Picus 1993.

Das Buch vereinigt acht Oral History-Interviews des von 1988 bis 1995 gelaufenen Oral History-Projekts am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Es sind nicht die großen Helden, die in diesem Buch versammelt sind, sondern Menschen, die an ihrem jeweiligen Platz und mit ihren jeweiligen Möglichkeiten einen Beitrag zum Widerstand gegen das Dritte Reich geleistet haben. Im Gespräch mit der Enkelgeneration offenbaren sie Persönliches wie Politisches und vermitteln ein faßliches (Vor-)Bild von den Möglichkeiten, in einem totalitären Systems den "aufrechten Gang" zu gehen. Robert Breuer, Antonia Bruha, Wilhelm Gründorfer, Otto Horn, Alfred Jenauth, Fritz Molden, Leopold Spira und Clementine Zernik erzählen jungen Studentinnen und Studenten von ihrer publizistischen Tätigkeit im Widerstand gegen das Dritte Reich.


Burkart, Roland: Public Relations als Konfliktmanagement. Ein Konzept für verständigungsorientierte Öffentlichkeitsarbeit. Studienreihe Konfliktforschung, Band 7. Wien: Braumüller 1993.

Öffenlichkeitsarbeit wird in dieser Studie als Instrument des Dialogs und der Verständigung gesehen. Am Beispiel der Planung von Abfalldeponien in Niederösterreich wurden die Auseinandersetzungen zwischen Planern und Betroffenen kommunikationswissenschaftlich untersucht. In Kontext dieser Analyse wurde das Konzept einer "Verständigungs-orientierten Öffentlichkeitsarbeit" entwickelt, das sowohl zur Planung als auch zu Evaluation von Public Relations einsetzbar ist.

 


Burkart, Roland (Hg.): Wirkungen der Massenkommunikation. Theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse (3. Auflage). Band 5 der Reihe Studienbücher zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Wien: Braumüller 1992 (dzt. vergriffen).

Die Frage nach den Wirkungen der Massenmedien ist praktisch so alt, wie diese selbst. Mit der ernsthaften wissenschaftlichen Antwortsuche begann man allerdings erst im 20. Jahrhundert, als die modernen Massenkommunikationsmittel Presse, Hörfunk und Fernsehen zu einem immer dichter werdenden weltumspannenden Informationsnetzwerk zusammenwuchsen. Seit vielen Jahrzehnten stellt die Medienwirkungsforschung fraglos einen der forschungsintensivsten Bereiche der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft dar.
Dementsprechend vielfältig und zugleich kaum mehr überschaubar sind die empirischen Ergebnisse, zumal eine endgültige Antwort auf diese Frage immer noch nicht existiert, vermutlich auch gar nicht existieren kann. Dies scheint schon die Komplexität des Forschungsfeldes nahe zu legen. Dennoch gibt es zweifellos verallgemeinerbare Erkenntnisse über Medienwirkungen - man darf bloß nicht den Kontext übersehen, in dem sie entstanden sind.
Der vorliegende Band ist im Bewusstsein um diese Problematik gestaltet worden. Er versammelt Beiträge, die sowohl die Theorieentwicklung als auch den empirischen Ertrag dieser Forschungsaktivitäten dokumentieren sollen - und er will dazu verhelfen, dass sich Interessierte selbst ein aktuelles Urteil über die Wirkungen der Massenkommunikation bilden können.


Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Sensationen des Alltags. Meisterwerke des österreichischen Journalismus. Wien: 1992 (unter Mitarbeit von Hannes Haas, Fritz Hausjell und Gian-Luca Wallisch), Ueberreuter: Wien 1992.

 

 

 

 

 

 


Bobrowsky, Manfred (Hg.): Geschichte spüren. Österreichische Publizisten im Widerstand, Wien: Picus 1991.

Zehn österreichische ExilpublizistInnen, die vor den Nationalsozialisten fliehen mußten, schildern in Interviews mit Studenten der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, wie sie die Jahre des Exils erlebt haben und in welcher Form sie - im Kleinen wie im Großen - geistigen Widerstand geleistet haben. Im Zuge der Aufarbeitung der Vergangenheit und insbesondere der Jahre des Nationalsozialismus wurden in den letzten Jahren auf dem Weg der "Oral History" Schicksale vieler verfolgter und exilierter ÖsterreicherInnen aufgezeichnet und solcherart für die Nachwelt erhalten. Weniger Beachtung fanden bisher in diesem Zusammenhang die Schicksale emigrierter Publizisten. Ähnlich wie die exilierten Schriftsteller und Schauspieler waren sie neben den materiellen Schwierigkeiten der Emigration damit konfrontiert, daß ihr professionelles Werkzeug, die Sprache, im Exil nur mehr begrenzt tauglich war. Sie leisteten an ihrer jeweiligen Wirkungsstätte beachtliche Beiträge zum geistigen Widerstand und zur Wiederherstellung eines freien Österreich. Ihr Zeugnis liefert somit nicht nur neue Bausteine im Bild der Vergangenheit sondern auch ein Beispiel couragierter und verantwortungsvoller Publizistik.


Gottschlich, Maximilian: Was die Kanzler sagten. Regierungserklärungen der Zweiten Republik 1945-1987 Wien: Böhlau 1989.

Die Autoren prüfen anhand des verfassungsrechtlichen Rahmens und der Anforderungen einer "idealtypischen" Regierungserklärung, ob in der Vergangenheit neben der Darstellung des Regierungsprogramms auch die Möglichkeit der politischen Planung genutzt wurde. Die Untersuchung zeichnet darüber hinaus die Veränderung der politischen Themenwahl und den Bedeutungswandel der öffentlichen Sprache nach. Ergänzt wird die Publikation durch die vollständige Dokumentation aller österreichischen Regierungserklärungen seit 1945. Der Zugang wird durch ein ausführliches Stichwortregister erleichtert.


Manfred Jochum/Manfred Bobrowsky: Der Weg in den Untergang. Journalisten vermitteln den Anschluß, Wien: Braumüller 1988.

Die Macht der Zeitung als Instrument politischer Indoktrination und Manipulation wurde vom nationalsozialistischen Regime in erschreckender Perfektion eingesetzt.
Als Wegbereiter Österreichs in das Großdeutsche Reich schufen und pflegten die österreichischen Zeitungen schon vor dem tatsächlichen Anschluß ein Klima geistiger Korruption, dem selbst die intellektuelle Hellsicht namhafter Literaten, Journalisten, Künstler und nicht zuletzt Politiker erlag oder sie in die Emigration zwang.

Im vorliegenden Buch stellen der Journalist Manfred Jochum und der Medienhistoriker Manfred Bobrowsky die historischen Ereignisse, wie sie heute bekannt sind, der Medienrealität von 1938 in Form eines historischen Tagesberichtes und faksimilierter Zeitungsausschnitte gegenüber. Von der Einladung Hitlers an Schuschnigg auf den Berghof am 7. Februar 1938 bis zur Volksabstimmung am 10. April 1938 wird so ein Stück österreichische Geschichte lebendig, das heute - 50 Jahre später - immer noch Auswirkungen zeigt.


Gottschlich, Maximilian (Hg.)/Langenbucher, Wolfgang R. (Hg.): Publizistik- und Kommunikationswissenschaf. Ein Textbuch zur Einführung.
Band 4 der Reihe Studienbücher zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Wien: Braumüller 1987.

Die Erforschung der Bedingungen, Erscheinungsformen und Folgen der Massenkommunikation bedeutet seit je eine sich nicht überholende Herausforderung für all jene Disziplinen, die sich direkt oder indirekt mit Phänomenen gesellschaftlicher Kommunikation beschäftigen.Dabei spielt naturgemäß die Kommunikationswissenschaft eine zentrale Rolle.  Nicht zuletzt ist es ihre gegenstands- und methodenbedingte "Durchlässigkeit", die sie aufgeschlossen gemacht hat für mannigfaltige Anregungen aus dem wissenschaftlichen Umfeld und die ihr so die Dynamik des wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts sichert. Natürlich: Daß damit das Maß lösungsbedürftiger Probleme und offener Fragen jenes der gefundenen Lösungen und gegebenen Antworten übersteigt - darin liegt die eminente und täglich neu einzuholende Herausforderung des Faches. Die Absicht des vorliegenden Bandes ist es, trotz der Vielfalt der Forschungsperspektiven deren inneren und in der Forschungstradition historisch gewachsenen Zusammenhang nachvollziehbar und an ausgewählten Theoriekonzeptionen und Forschungsergebnissen deutlich zu machen.


Manfred Bobrowsky/Wolfgang Duchkowitsch/Hannes Haas (Hg.): Medien- und Kommunikationsgeschichte. Ein Textbuch zur Einführung. 

Band 6 der Reihe Studienbücher zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Wien: Braumüller 1987.

 

 

 

 


Manfred Bobrowsky/Wolfgang R. Langenbucher (Hg.): Wege zur Kommunikationsgeschichte. Berichtsband des internationalen Symposions Wege zur Kommunikationsgeschichte", 8. bis 10. Mai 1986 in Wien, Palais Auersperg., München: Ölschläger 1987.

Der vorliegende Band dokumentiert die Beobachtung, daß in den theoretisch orientierten Sozialwissenschaften gelegentlich diagnostizierte "Historiophobie" früherer Jahrzehnte offensichtlich auch in der Kommunikations-wissenschaft überwunden ist.Darüber hinaus gelang es dieser Themenstellung auch, den immer wieder postulierten Charakter der Interdisziplinarität und Multidisziplinarität des Faches eindrucksvoll einzulösen. Neben den Medien-historikern im engeren Sinne beteiligten sich nicht nur Geschichtswissenschaftler unterschiedlicher Provenienz, sondem auch Soziologen, Erziehungswissenschaftler, Literaturhistoriker oder Volkskundler. Ebenso bemerkenswert war die Internationalität; vertreten waren nicht nur alle deutschsprachigen Länder einschließlich der (damaligen) DDR, sondern auch Polen, Ungarn, (ehemaliges) Jugoslawien, die Niederlande, Italien, Schweden und Frankreich. Die seit einiger Zeit unübersehbare Konjunktur der Geschichtsschreibung, muß für die kommunikationshistorische Forschung fruchtbar gemacht werden. Dazu gehören die Beschäftigung mit neuen Wirklichkeitsbereichen, die Anwendung ungewohnter Perpektiven, die Erschließung unüblicher Quellen und die Rezeption theoretischer Ansätze.Die Beiträge provozieren eine disziplinäre Neuorientierung, den Schritt von der Mediengeschichte zu einer Kommunikationsgeschichte. In grundsätzlichen Überlegungen und an konkreten Themen wird geprüft, welche Methoden und Theorien zur Verfügung stehen, um zu historischen Darstellungen einer Geschichte der gesellschaft-lichen Kommunikation zu gelangen.Noch hat die Kommunikationsgeschichte angesichts prosperierender Disziplinen, wie der Sozialgeschichte, der Alltagsgechichte, der Mentalitätsgeschichte oder auch der Arbeitergeschichte, nicht jenen Stellenwert, der ihr wohl zukommen sollte.


Gottschlich, Maximilian: Politik und Massenkommunikation. Ansichten zu einem komplexen Verhältnis, Wien: Böhlau 1986.

"Politik" und "Massenkommunikation" stehen zueinander in einem höchst spannungsreichen Verhältnis. Wir alle sind darin mit eingebunden - ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Denn niemand kann sich den Einflüssen entziehen, die von den Institutionen der Herrschaft einerseits und den Institutionen der öffentlichen Kommunikation andererseits ausgehen. Die in diesem Buch versammelten Anschauungen von Kommunikationswissenschaftlern und Praktikern aus den verschiedensten Kommunikationsbereichen sollen dazu beitragen, in diesem alle Lebensbereiche durchdringenden Beziehungsgeflecht von Politik und Massenkommunikation eigene Ansichten zu gewinnen.

Mit Beiträgen von Juri S. Below, Maximilian Gottschlich, Fritz Karmasin, Wolfgang R. Langenbucher, Heinz Pürer, Reinhard Raberger, Heinz R. Uekermann, Alfred Worm und Paul Yvon.


Gottschlich, Maximilian: Journalismus und Orientierungsverlust, Wien: Böhlau 1980. 

 

 

 

 

 

 

 


Gottschlich, Maximilian / Karmasin, Fritz: Beruf: Journalist. Eine Imageanalyse - Bevölkerung, Politiker, Journalisten urteilen, Wien: Böhlau, 1979.

 

 

 

 

 

 


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